Radio Hamburg

Der Instagram-Guide

So wird dein Instagram richtig erfolgreich!

Hamburg, 29.03.2018
Instagram, Gruppe, Selfie

Pamela Reif, Caro Daur und Stefanie Giesinger leben das Luxusleben vor und sind damit ziemlich erfolgreich. 

Der Kaffee

Einmal ganz grazil Posen, mit einem Kaffee von Starbucks in der Hand, lachend und springend, dass sich die Balken biegen. Ja, das ist er – der Moment. Der Moment im Leben, den man nicht so leicht vergessen will. Gerade auf dem Weg zur Arbeit, Kaffee mag man eigentlich gar nicht, aber immerhin hat sich der Starbucks-Mitarbeiter auf dem Vendi-Becher nicht verschrieben. Das ist der ideale Moment für einen Instagram Post. Schließlich leben es Influencer wie Caro Daur und Pamela Reif vor. Der Kaffee scheint auf diesen Fotos fast besser gefiltert, als das eigentliche Bild. Aber der Aufwand lohnt sich, schließlich springt bei guten Fotos nicht nur eine größere Reichweite raus, sondern auch eine ordentliche Menge Geld. Wie du aus deinem Instagram Account ein richtiges Highlight baust, erfährst du hier.

Aufbau der Cash Cow

Um richtigen Profit aus deinem Profil herausschlagen zu können, ist es wichtig, nicht auf die Quantität zu achten, sondern auf die Qualität. Eine Fülle an Bildern, die langweilig erscheint und ständig das gleiche Motiv abbildet, ist hier irreführend. Es ist wichtig, dass du dir zunächst ein Konzept überlegst. Möchtest du dich auf die Rubrik Lifestyle konzentrieren? Fitness? Oder doch Richtung Fashion? Wichtig ist es, dass du einen ganz bestimmten Stil verfolgst und keine wilden thematischen Ausreißer hast. Interessierst du dich zum Beispiel für Fashion, kann es nützlich sein, wenn du dich auf einen Modestil fokussierst. Das zieht mehr Leute an, die sich mit dem gesehenen identifizieren können. Du kannst natürlich auch die kuriose Schiene fahren, wie es einige Blogger tun und deine Follower schocken. Hier gilt, was selten gesehen wird ist interessant. Es muss nicht unbedingt mit dem Schönheitsaspekt verknüpft sein. Du kannst einen auffälligen Makel haben, aber dazu stehen und dadurch eine hohe Reichweite erzielen. Wer hat keinen Makel?

 

Beauty-Bloggerin emeraldxbeauty steht zu ihrer Akne und macht das Beste aus ihrer Situation. Damit gibt sie ihren Followern den Mut zu sich selbst zu stehen und sich so zu akzeptieren, wie man ist. Ohne große Bildbearbeitung. Aber es geht auch anders.

Es gibt Stars und Blogger die gefühlt in jeden Face-tune-Farbeimer hereinpurzeln und obendrein noch die volle Filter-Palette auflegen. Weniger ist hierbei jedoch mehr.

Eine sehr gute App um deine Fotos zu bearbeiten ist VSCO. Hier findest du zahlreiche Filter, die du selbst noch bearbeiten kannst. Sie wirken weniger grell, als die Filter, die Instagram anbietet. Gern benutze Filter sind C1, G3 und M5. Schwarzweiß-Fans finden ihre Erfüllung in B1. Filter über dein Bild gelegt? Super! Dabei bleibt es jedoch nicht. Nun wird an der Belichtung gespielt. Wird das Bild heller, wirkt es gleich viel freundlicher und einladender. Es ist wichtig, dass die Farben strahlen, daher kannst du auch gerne an der Sättigung und am Kontrast drehen.

FaceTune leistet hervorragende Dienste was die Bearbeitung am Gesicht angeht. Weißere Zähne, eine ebenmäßige Haut? Kein Problem. Auch störende Gegenstände lassen sich ganz einfach wegretuschieren.

Das Posen

Filter benutzen ist schön und gut, aber wie ein Sack Reis oder ein Schluck Wasser in der Kurve im Bild zu wirken, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Beim Fotografieren von Essen ist es wichtig, die gesamte Szenerie zu erfassen. Was passiert um deinem Burger herum? Platziere essenzielle Bestandteile aus deinem Essen um den Teller herum. Trinkst du einen Kaffee streust du Kaffeebohnen um deinen Becher und platzierst ihn auf einer schönen Oberfläche. Einige bevorzugen Mamorplatten oder Holzanrichten. Das Prinzip lässt sich auf andere Gerichte übertragen.

Fun Fact: Einige Blogger gehen so weit und kleben ihr Essen auf dem Teller fest oder verarbeiten ihr Gemüse, indem sie es nur ganz leicht ankochen. Roh und verklebt. Das ist die künstliche Wahrheit.

 

Möchtest du dich selbst ablichten, ist es von Vorteil sich nicht auf ein Selfie zu konzentrieren. Am besten lässt du das Bild von einem andern machen. Die meisten Blogger sprechen sogar Passanten dafür an! Also keine Scheu. Das Bild wirkt super professionell, wenn beide Beine leicht überkreuzt sind und das eine vor dem anderen steht. Ein leichter Blick zur Seite wirkt verspielt und elegant.

Timing

Das Hochladen der Bilder ist eine Kunst für sich. Die Zeiten sind maßgeblich dafür verantwortlich ob der Beitrag ein Erfolg wird. Studien belegen, dass der beste Zeitpunkt, um seine Bilder hochzuladen. Am Wochenende ist 11 Uhr die beste Zeit um einen Glücksgriff zu landen. Unterhalb der Woche wird der Post zwischen 18 und 19:30 Uhr einschlagen wie eine Bombe.

Finanzspritze

Wie viel ein Influencer mit einem solchen Post verdient? Mehrere tausend Euro! Die Fashion-Bloggerin chiaraferragni soll 100.000 Euro für nur ein einziges Foto auf Instagram erhalten. Das ist eine ganz schöne Hausnummer. Deutsche Influencer, wie Caro Daur sollen sich bei 15.000 Euro pro Post einpendeln.

 

Es bleibt jedoch nicht nur bei den bloßen Einnahmen für das Bild. Kooperationen mit großen Firmen ermöglichen Geschenke ohne Ende. Die Krux ist, man muss diese auf dem eigenen Profil vorstellen – allerdings hat man dadurch wieder neuen Content. Der Kreis schließt sich.