Radio Hamburg

Studie enthüllt

Wenn es ums Kuscheln geht, gehen Hunde fremd!

Hamburg, 21.03.2018
Hund, verspielt

Bedingungslose Liebe und Treue sind Attribute, die man dem Hund zuschreibt - doch so treu sind die Vierbeiner gar nicht!

Der vierbeinige Pfotenheld ist wahrscheinlich der beste Freund des Menschen. Einmal im eigenen Heim eingezogen, will man diesen loyalen Partner nicht mehr loslassen. Immer an der eigenen Seite, einen Partner zum Kuscheln, jemanden haben der einen für das, was man tut, nicht verurteilt. Ja, Hunde sind treue Seelen und dafür lieben wir sie.

Doch eine Studie von der University of Florida scheint jetzt das Gegenteil bewiesen zu haben. Sind Hunde etwa doch nicht die treuen, unschuldigen Seelengefährten sondern haben es Faustdick hinter den Ohren?

Eine wichtige Erkenntnis der Studie lautet, dass die Hunde sich abhängig von ihrer Umgebung benehmen und das Umfeld somit maßgeblich dazu beiträgt, ob der Hund eher offen und loyal gegenüber seinem Herrchen ist, oder es ihm doch recht Schnuppe ist, wer oder was ihn behütet.

Ablauf der Studie

Für den Test wurden zwei Orte ausgewählt, an denen das Verhalten der Hunde beobachtet wurde. Die Hunde durften sich ganz ihrer Instinkte an beiden Orten frei bewegen und herumtollen. Der entscheidende Unterschied wird jedoch durch die Örtlichkeit dargestellt. Am ersten Ort befinden sich die Hunde noch in den eigenen und vertrauten vier Wänden. Im zweiten Ort sind sie an einem für sie völlig unbekannten Ort. Anwesend waren an beiden Orten Fremde und natürlich das eigene Herrchen.

Für Hunde spielt es keine Rolle, ob es ein Fremder ist, der sie streichelt, oder ihr eigenes Herrchen.

Allerdings zeigt sich auch, dass die Hunde in privaten Häusern eher ins Vertrauen gehen und sich somit eher an Fremde wenden, da sie den Sicherheitspol des Herrchens im Rücken haben. An fremden Orten kehren sie jedoch immer wieder zum Herrchen zurück.