Radio Hamburg

Stress- und sorgenfrei

Weihnachten: So stellt ihr euch selbst in den Fokus

Weihnachten Stress

Immer nur die Anderen? Dieses Fest solltet ihr auch an euch selbst denken. 

Zu Weihnachten sorgt man sich meist um andere und vergisst sich selbst. Doch wie kann man anfangen, sich auch um sich selbst zu sorgen?

Von Tag zu Tag rückt das Weihnachtsfest näher. Das bedeutet, die Straßen füllen sich, die Innenstädte sind überladen und auf dem Weihnachtsmarkt? Da ist überhaupt kein Durchkommen mehr. So schön die vorweihnachtliche Zeit auch sein mag, mindestens genauso stressig präsentiert sie sich. Dafür sorgen auch unglaublich lange To-Do-Listen. Geschenke kaufen, das Haus putzen, den Baum schmücken, einkaufen, das Essen vorbereiten. Und wohl das, was über dem Allen unsichtbar prangert: Alle glücklich und zufrieden machen! Aber ist man während dieses ganzen Programms auch wirklich selbst glücklich? 

Das ist Stress

Stress ist für die meisten gar nicht so greifbar. Viel los auf der Arbeit? Jap, da hat man viel Stress. Aber was genau ist Stress eigentlich? Stress ist tatsächlich eine ganz natürliche Reaktion des Körpers auf körperliche und psychische Belastungen. Durch ihn wird kurzzeitig die Leistungsbereitschaft erhöht. Der Körper wird mit Adrenalin überschüttet, die Atemfrequenz wird höher und die Muskeln werden dadurch besser durchblutet. 

Das macht Stress mit dem Körper

Kurze Stressphasen sind gesundheitlich unbedenklich. Kommt es jedoch zu wiederholenden Stressepisoden, dann kann dieser Zustand sich dauerhaft auf die Organe und die Gesundheit auswirken. Unmittelbar drückt sich das aus durch eine schnelle und flache Atmung, durch Herzklopfen, einen angespannten Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur oder durch das Gefühl innerer Unruhe. Kommt es immer wieder zu Stresssituationen, dann wird das Immunsystem langfristig geschwächt und man wird anfälliger für Infektionserkrankungen. Erhöhte Blutzucker- und Cholesterinwerte, Muskelverspannungen, Depressionen, Kopf- und Rückenschmerzen können die Folge sein.

Richtige Vorplanung und Vorlaufszeit

Um in der Weihnachtszeit also nicht in Panik und Stress zu verfallen, ist es wichtig, seine Gedanken zu ordnen. Wer soll beschenkt werden und was könnte man kaufen? Notiert man sich diese Fakten rechtzeitig auf einem Einkaufszettel, dann hat Panik im Körper gar keine Chance. Aber nicht nur Geschenke stehen zu Weihnachten im Fokus. Auch scheint jeder Freund und Bekannte etwas mit einem unternehmen zu wollen. Hier sollte man definitiv lernen, "Nein" zu sagen. Oder wie wäre es, wenn man ein Treffen mit einem Freund direkt mit dem Treffen anderer Freunde zusammenlegt? So schlägt man direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe und hat auch noch Abende für sich selbst. An diesen Tagen sollte man immer Dinge tun, die einen selbst mit Freude erfüllen. Vielleicht konzentriert man sich auch auf Dinge, die man lange nicht getan hat und entdeckt die Freude daran wieder? 

Das richtige Mindset

Es ist auch wichtig, dass man versucht einem eigenen Mantra zu gehorchen. Ein Mantra ist beispielsweise ein Spruch, welcher von negativen Gedanken befreit und den Fokus auf positive Dinge legt. Ein gutes Mantra gegen Stress ist beispielsweise: "Ich trete einen Schritt zurück". Gerade in stressigen Zeiten beruhigt dieser Spruch die Psyche und zeigt, dass man mit einem einfachen Schritt zurück das große Ganze sieht und nicht die stressbehaftete Momentaufnahme. 

Musikalische Auszeit

Auch Musik kann beim Entspannen helfen. So kann das Hören von Musik dabei helfen, dass der Stresspegel minimiert wird. Musik kann aber auch beim Abarbeiten der Weihnachts-To-Do-Liste helfen. Warum stöpselt ihr euch nicht direkt unseren Weihnachtsstream ins Ohr?