Radio Hamburg

Reiseziele 2019

Traumstrände fernab von Trubel und Hektik

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Auf zahlreichen Tourismusmessen wurden kürzlich die Reisetrends 2019 vorgestellt. Demnach können Reiseländer wie Mexiko, Sri Lanka und Thailand im kommenden Jahr mit steigenden Besucherzahlen rechnen. 

Unberührte Sandstrände in tropischer Umgebung

Viele Deutsche bevorzugen Reiseziele mit ruhiger Umgebung abseits von Großstädten und Touristenhochburgen. Gemäß den Informationen führender deutscher Reiseveranstalter ist den Reiseprogrammen 2019 für jeden etwas dabei. Zu den Geheimtipps unter den Traumstränden zählen die Sandbuchten der Isla Holbox in der mexikanischen Provinz Quintana Roo. Komfortable Hotelanlagen direkt am feinen Sandstrand sorgen mit Sport- und Wellnessprogrammen für einen erholsamen Urlaub. Die vor der Halbinsel Yucatán gelegene Isla Holbox besteht nur aus feinem Sand und verfügt über traumhafte Strände inmitten eines Naturreservats. Im Norden der 42 Kilometer langen und 2 Kilometer breiten Insel Holbox liegt ein langer unberührter Sandstrand. Vom Festland im Süden ist die Isla Holbox durch die flache Lagune Yalahao, die von Pelikanen und Flamingos bevölkert ist, getrennt. Zu den Höhepunkten eines Mexiko-Aufenthalts gehört der Besuch der Pyramidenstadt Chichén Itzá. Die imposante Tempelanlage, die von Mayas und Tolteken errichtet wurde, besteht aus unterschiedlichen Pyramiden, darunter das schönste Bauwerk Mexikos, die geheimnisvolle Kulkulán-Pyramide. Südlich von Mérida liegt die historische Stadt Uxmal mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Gouverneurspalast und dem aus 24 Räumen bestehenden ehemaligem Palast Cuadrágulo de las Monjas.

Fischerdörfer, Nebelwälder und Buddha-Statuen

Bei Fernost-Reisenden zählt Sri Lanka seit Langem zu den beliebtesten Urlaubszielen. Neben der Hauptstadt Colombo, einer dynamischen Metropole und Badeorten wie Negombo und Beruwela gibt es auf der tropischen Insel auch kleine Orte wie Tangalle, mit traumhaften Stränden und Kokospalmen. Die Insel Sri Lanka, die vor der Südostküste Indiens liegt, ist etwa so groß wie Bayern und zeichnet sich durch ihre landschaftliche und geschichtliche Vielfalt aus. Der kleine Urlaubsort Tangalle an der Südküste hat sich durch seine einsamen Strände zu einem beliebten Ferienort für Individualreisende entwickelt. Anders als die Urlaubsorte an der Südwestküste eignet sich Tangalle auch für einen Badeurlaub in den Sommermonaten. Das Fischerdorf liegt am Rande der Trockenregion und wird deshalb kaum vom Monsun berührt. Unmittelbar am Meer gelegene Restaurants und ein kleiner Fischereihafen verleihen dem Städtchen maritimes Flair. Für Ausflüge zum Schildkrötenstrand von Rekawa, zum Klosterfelsen von Mulkirigala und zum Naturphänomen des Blaslochs von Hoomaniya ist Tangalle ein idealer Ausgangspunkt. Der Süden Sri Lankas wird durch eine karge und trockene Landschaft geprägt. Im Inselinneren erstreckt sich das Hochland mit über 2.000 Meter hohen Bergen. Der Nebelwald ist Heimat zahlreicher Wildtiere, darunter auch Leoparden. An den Ausläufern der Höhenzüge wurden Reisterrassen und Teeplantagen angelegt. In den Kokosfabriken werden alle Teile der Kokospalme verarbeitet und für verschiedenste Zwecke vom Hausbau bis zur Medikamenten-Herstellung genutzt. Ko Samui, ein der größten Inseln Thailands, ist nach einem einstündigen Flug von der Hauptstadt Bangkok erreichbar. Die 250 Quadratkilometer große Insel mit Südsee-Flair besitzt neben den Hauptstränden Chaweng und Lamai einige unberührte Sandstrände inmitten tropischer Umgebung. Im Hinterland der palmengesäumten Strände liegen weite Kokospalmenhaine und dichter Bergregenwald. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt die 12 Meter hohe goldene Buddha-Statue, die sich im Tempel Wat Phra Yai auf einer winzigen Insel befindet. Das kleine Eiland ist mit der Hauptinsel Ko Samui über einen Damm verbunden. Gemäß einer Bauvorschrift darf auf Ko Samui kein Gebäude höher als „palmenhoch“ gebaut werden. Alle Wohngebäude in den Dörfern und Hotels auf der Insel sind deshalb maximal zwei Stockwerke hoch. Hotelburgen gibt es auf Ko Samui nicht. Im Landesinneren ist die 26 Kilometer breite Insel sehr gebirgig. Der höchste Berg ist der im Südwesten gelegene Khao Thai Kwai mit einer Höhe von 640 Metern. Eine 52 Kilometer lange Ringstraße führt rund um die Insel.