Radio Hamburg

Aus Protest abgelehnt

Rihanna will nicht beim Super Bowl auftreten

International, 22.10.2018
Rihanna

Rihanna macht sich gegen Rassismus und Polizeigewalt in Amerika stark.

Keinen Bock auf Super Bowl? CBS und NFL wollen Rihanna als Halbzeitshow-Act, doch die sagte dem Mega-Event aus einem ganz bestimmten Grund ab.

Normalerweise reißen sich alle Musiker der Welt darum, bei dem meist gesehenen Event des Jahres aufzutreten. Megastar Rihanna weigert sich allerdings, beim 53. Super Bowl aufzutreten, um ein Zeichen gegen den Rassismus zu setzen. Wird jetzt auch Maroon 5 das Angebot ablehnen? 

Rihanna lehnt Angebot dankend ab 

Normalerweise ist es eine große Ehre für die Stars, in der Halbzeitshow des Super Bowls singen zu dürfen. Superstar Rihanna hat dieses Angebot jetzt jedoch ausgeschlagen. Und zwar aus einem guten Grund: Die Sängerin will dadurch den früheren NFL-Star Colin Kaepernick unterstützen und Präsident Donald Trump sowie die NFL kritisieren. 

Football-Star Kaepernick gegen Rassismus

Kaepernick begann vor zwei Jahren, während der Nationalhymne auf die Knie zu gehen, um damit gegen Rassismus und Polizeigewalt in Amerika zu demonstrieren. Präsident Trump und etliche Amerikaner sahen darin aber nichts Geringeres als mangelnden Respekt am Vaterland. Seitdem wird das Football-Talent von den NFL-Vereinen geschnitten. Das will US-Sängerin Rihanna nicht unterstützen und sagte deshalb der Einladung, beim nächsten Super Bowl auftreten zu dürfen, kurzerhand ab. 

Sagen jetzt auch Maroon 5 ab?

Laut US-Medien übernehmen jetzt die Jungs von Maroon 5 den Auftritt beim 53. Super Bowl in Atlanta. Allerdings könnten auch die jetzt noch abspringen. In einem langen Instragram-Post bittet nämlich Schauspielerin Amy Schumer darum, dass die Band es Rihanna gleichtun und ihren Auftritt absagen sollte. Sie selbst habe ihren Sprechern mitgeteilt, dass auch sie nächstes Jahr keine Super Bowl Werbung mache. Einen Gefallen würden sich Maroon 5 auf jeden Fall damit tun, denn über Twitter haben sich schon einige User gegen den Auftritt der Band ausgesprochen. 

Ihr hört Rihanna zwar nicht beim Superbowl, aber dafür in unserem Live-Stream!

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