Radio Hamburg

Pink: Mehr als eine Farbe

Wie aus einem roten Gesicht P!NK wurde

Hamburg, 08.07.2019
P!NK live 2018

Pink ist mehr als eine Farbe, sofort schießt einem auch ein Gedanke an die Sängerin in den Kopf. Aber wie wurde Pink eigentlich zu P!NK?

Der HSV hat Pause, im Stadion steigt am Montagabend trotzdem eine Sause. P!NK tritt im Volksparkstadion auf. Aber wie wurde Alecia Beth Moore zu P!NK? Klickt euch durch die Bilderserie und erfahrt Dinge die ihr so mit Sicherheit noch nicht wusstet.

P!NKs Werdegang

Alicia Beth Moore

Alicia Beth Moore, wie P!NK mit bürgerlichen Namen heißt, kam ursprünglich aufgrund einer Erkrankung zur Musik. Als Kind litt sie an schwerem Asthma. Gegen diese Krankheit nahm sie Gesangs- und Tanzunterricht. Die Übungen sollten ihre Atemtechnik verbessern.

Auch P!NKS Vater hatte Einfluss auf ihre musikalische Karriere. Er sang ihr vor und brachte ihr Gitarre spielen bei.





Start der Karriere

Mit 16 zog P!NK nach Atlanta, um dort ihre Musikkarriere zu starten. In Atlanta gründete sie mit zwei anderen Mädchen die Gruppe „Choice“. Die Band wurde bei einem Label unter Vertrag genommen, zerbrach aber schnell wieder. P!NK arbeitete danach weiter an eigenen Projekten und wurde als Solokünstlerin von ihrem Label gehalten.





Der Durchbruch

Im Jahr 2000 produzierte P!NK ihr erstes Soloalbum. „Can’t Take Me Home“ war international noch kein Erfolg, der kam erst mit der Single „Lady Marmelade“. Dieser Song, den P!NK mit Christina Aguilera, Mýa und Lil‘ Kim aufnahm, brachte ihr den internationalen Durchbruch.





M!ssundaztood

Für ihr zweites Album trennte sich P!NK von ihrer alten Plattenfirma, sie wollte ihren Stil und ihr damit verbundenes Image ändern. Musikalisch wollte P!NK eigene Wege gehen. Ihr Label war dagegen. P!NK zog daraufhin zu Linda Perry (4 Non Blondes) nach L.A.. Zusammen mit ihr schrieb sie Lieder für ihr zweites Album. „M!ssundaztood“ erschien 2001. Das Album war sehr persönlich. Linda Perry war es, die ihr dazu riet.





Erster Grammy

Das dritte Album, welches P!NK 2003 veröffentlichte, hieß „Try This“. Die Single des Albums „Trouble“ brachte ihr ihren ersten Grammy ein. Das Album war sonst nicht sonderlich erfolgreich. Nach der Tour zu diesem Album wurde es erst mal still um die Sängerin.





„Dear Mr. President“

2005 gab P!NK bekannt, wieder an neuen Songs zu arbeiten. 2006 erschien dann ihr Album „I’m Not Dead“. Das Album ging in Deutschland bis auf Platz 1 der Chats. Politisch waren P!NKs Lieder zuvor nicht. Mit „Dear Mr. President“ äußerte sie erstmalig politische Kritik in einem Song. In dem Lied fragt sie den damals amtierenden Präsidenten Bush unter anderem, wie er bei all dem Leid der Welt schlafen könne.





Die Trennung von ihrem Mann

Vor ihrem fünften Album trennte sich P!NK von ihrem Ehemann. In der 2008 veröffentlichten Single „So What“ thematisiert sie genau das. Danach erschien ihr Album „Funhouse“. P!NK und ihr Ehemann ließen sich jedoch nie scheiden und kamen wieder zusammen. Heute haben die beiden zwei Kinder.





Es geht immer weiter

Nachdem P!NK 2010 ihr „Greatest Hits … So Far!!!“ veröffentlichte, folgten bis 2018 zwei weitere Alben. Hits die in dieser Zeit entstanden sind, waren zum Beispiel: „Blow Me (One Last Kiss)“, „Just Give Me A Reason“ und „What About Us“.





UNICEF

2015 komponierte P!NK außerdem den neuen Titelsong für die Ellen DeGeneres Show und wurde zur UNICEF Botschafterin ernannt. Beim Football Superbowl 2018 sang sie die Nationalhymne der USA.





„Hurts 2B Human“

Seit Februar 2019 hat P!NK auch einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Im April veröffentlichte sie ihr Album „Hurts 2B Human“, und jetzt steht sie mit ihrem neuen Megahit „Walk Me Home“ im Volksparkstadion auf der Bühne.





Wieso eigentlich Pink ?

Ihren Namen, so verriet die Künstlerin, hat sie aufgrund einer peinlichen Situation. Auf einem Sommercamp zog ihr ein Junge die Hose herunter, woraufhin P!NK errötete. Der Junge rief danach „Look at that pink girl“. An dieses Ereignis wurden sie und ihre Freunde von der Figur „Mr. Pink“ aus „Reservoir Dogs“ erinnert. Ab diesem Moment wurde sie nur noch P!NK genannt.





Pink und ganz viel andere Musik gibt es bei Radio Hamburg, und hier ist der „geheime“ Link in den Stream. Hört rein.