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Coronavirus

So erlebte Marita ihre Rückholaktion aus Argentinien

Fliegen, Über den Wolken, Flugzeug

Marita machte Urlaub in Argentinien, als sich die Ausmaße des Coronavirus erheblich verschärften. Mit uns spricht sie über ihre Rückholaktion.

Marita aus Winterhude ist seit Dienstag zurück aus Argentinien. Sie wollte einfach nur Urlaub machen. Nur kurz war sie in Buenos Aires, dann ging es mit dem Flugzeug weiter runter ins Land, um sich dann wieder hochzuarbeiten. Doch dann veränderte sich die Lage der Welt.

Wie waren die Information und Kommunikation für dich als Urlauberin vor Ort?

Marita: "Wir haben immer mit der Botschaft telefoniert, insoweit man diese erreicht hat. Wir hatten auch E-Mail Kontakt mit einem Honorarkonsuln, der dort in der Nähe gewohnt hat. Aber natürlich wusste noch niemand von jemandem. Die Informationslage war nicht so gut."

Ihr wart ja auch tagelang am Flughafen und habt gehofft und gewaretet. Wie muss man sich das eigentlich praktisch vorstellen?

Martia: "Wir haben dort ein kleines Camp aufgebaut. Diejenigen, die zum Wandern dort waren hatten halt Glück, weil sie Isomatten und Schlafsäcke hatten. Das hatte ich leider nicht, also habe ich auf einer Unterlage geschlafen. Aber ja, wir haben da wirklich fünf ganze Tage vier Nächte geschlafen."

Wie war die Ankunft für euch in Deutschland?

Marita: Es war alles ruhig. Es gab keine Kontrolle zu irgendwas. Außer die Passkontroll halt. Ich hätte ein bisschen mehr Kontrolle erwartet und erhofft.  

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