Radio Hamburg

Eure Meinung zu Homeoffice und Homeschooling

So kreativ wie möglich oder so normal wie möglich?

Homeoffice, 26.03.2020
Kinder machen in Badewanne Unordnung mit Malstiften

Homeoffice, Homeschooling, mehr Zeit zuhause: Manche drehen vor Kreativität fast durch, manche gestalten diese Zeit so normal wie möglich. Was ist besser? Sagt uns eure Meinung.

Seit knapp zwei Wochen haben die Schulen geschlossen, fast genau so lange arbeiten viele von euch im Homeoffice. Und wahrscheinlich hat jeder sich inzwischen so weit eingegroovt, dass alles irgendwie ganz gut läuft.

Wahnsinns-Angebot im Internet

Wer Startschwierigkeiten hatte, konnte online aus einem riesigen Angebot schöpfen: Tipps zur Organisation im Homeoffice bzw. fürs Homeschooling, Vorschläge zur Effektivitätssteigerung beim Arbeiten, Bastel-, Mal- und Backideen für Familien mit Kindern, Sporttipps, Musizieren lernen online, Kultur im Netz, Filme, die man unbedingt sehen muss - ihr wisst, was gemeint ist.

Die einen so...

Nun gibt es viele, ob mit oder ohne Kinder, die sich aus diesem online-Angebot nicht hier und da mal das herauspicken, was für sie oder die Kids interessant sein könnte. Nein, sie machen ALLES einmal durch: Am besten Backen während des Online-Bauch-Beine-Po-Kurses, Oboe lernen während einer Netflix-Session und so weiter. Davon werden dann auf allen Social Media-Kanälen Bilder gepostet, die den Eindruck erwecken, als hätte der Tag nicht nur 24, sondern 48 Stunden. Das Ziel: Man hat richtig was vorzuweisen in der Post-Corona-Ära!

...die anderen so...

Andere hingegen nutzen das Kontrastprogramm: Aufstehen wie immer, Arbeitszeiten wie immer, Pause wie immer (nur eben in der eigenen Küche und nicht in der Kantine) und danach dann - weil das mit dem Gym oder dem Freunde-Treffen gerade nicht geht - einfach die Wand anstarren, bis es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

...und wieder andere irgendwie so

Wieder andere finden einen Mittelweg, um für sich und/oder die Kids den Unterschied zwischen der Zeit, die zuhause gearbeitet oder gelernt wird und dem Moment, wo alle wieder zur Arbeit/in die Schule gehen, nicht zu krass zu gestalten. Das sieht dann vielleicht so aus, dass sich Arbeit und Freizeitangebote die Waage halten. Schulkindern wird eine entspannte Mischung aus nötigen Schularbeiten und freiem Spiel angeboten oder Kita-Kindern ein Mix aus ruhiger, kreativer Beschäftigung und Zeit zum Toben (drinnen oder draußen).

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