Radio Hamburg

Schwanger während Coronakrise

Hörerin Melanie über ihre Schwangerschaft zur Coronakrise

Baby, Geburt, Neugeborenes

Während des Coronavirus schwanger sein und ein Kind zur Welt bringen? Wir haben mit unserer schwangeren Hörerin Melanie gesprochen.

Eine Schwangerschaft ist etwas Schönes. Sich auf den Nachwuchs freuen, dem Ungeborenen das Nest herrichten, um es bestmöglich auf die große, weite und noch unbekannte Welt vorzubereiten. Mittlerweile ist unsere Welt jedoch nicht nur dem Baby unbekannt. Das sich ausbreitende Coronavirus sorgt dafür, dass wir gerade nicht wissen, wo wir überhaupt stehen. Wie geht es mit der Ausgangsbeschränkung weiter? Mit dem sozialen und öffentlichen Leben? Diese Ungewissheit bringt natürlich auch Sorgen mitsich. Wir haben mit Melanie gesprochen, die derzeit schwanger ist.

Schwanger zur Corona-Krise: So geht Melanie mit der Situation um

"Mir geht es eigentlich ganz gut, ich versuche wirklich positiv zu denken. Ich hatte natürlich auch eine Phase, in der ich dachte: 'Hilfe, wo wird die Kleine da nur rein geboren' Was ist das für eine verrückte Zeit. Wie soll ich mit all dem umgehen und was soll das bloß alles werden? Ich lese natürlich die Nachrichten und höre mir viel an, ich lass allerdings nicht so viel an mich rankommen."

Wie sieht es mit einer Begleitung für die Geburt aus?

Der Stichtag für die Geburt der Kleinen ist der 26. April, damit hat Melanie noch gut einen Monat. Melanie: "Wir sind bei zwei Geburtskliniken angemeldet. Ich hatte erst letzte Woche mit beiden Kliniken Kontakt. Da waren Begleitpersonen noch erlaubt. Wir werden es auch so machen, dass wir vorher natürlich nocheinmal mit den Kliniken in Kontakt treten und Fragen, wie die aktuelle Situation ist. Falls es dann so ist, dass die eine Klinik Begleitpersonen erlaubt, die andere nicht... dann ist klar, dass wir in die Klinik fahren, die Begleitpersonen erlaubt. " Ihre größte Sorge ist, dass ihr Freund nicht mit in das Krankenhaus kommen darf. Trotzdem ist Melanie positiv gestimmt, dass alles klappt. Wie es momentan um die Krankenhaussituation in Hamburg gestellt ist, lest ihr hier.

Das geht nun nicht mehr in der Schwangerschaft

Melanie: "Was ich nicht machen kann ist... ich wollte zur Akkupunktur gehen, mich so ein bisschen verwöhnen. Ich wollte schwimmen gehen oder zu meiner Hebamme. Schwangerschaftsyoga, noch ein Fotoshooting mit meinem Bauch. Da hätte ich mich so ein bisschen aufstylen lassen, mich so ein bisschen schön machen lassen. Da hätte ich mich drauf gefreut. Freunde nochmal treffen vorher - das geht natürlich jetzt alles nicht mehr."

Die neusten Informationen zur Coronakrise hört ihr natürlich im Radio Hamburg Programm, in unserem Nachrichtenpodcast und im Online-Liveticker.