Radio Hamburg

Vorerst keine Ausgangsperre

Bund und Länder einigen sich auf Kontaktverbot

Angela Merkel

Im Zuge der Coronakrise haben Bund und Länder jetzt weitere Maßnahmen getroffen. Unter anderem darf es keine Versammlungen von mehr als zwei Personen geben.

Zur Eindämmung der Corona-Krise sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen von nun an in ganz Deutschland verboten. Durchgesetzt wird das Kontaktverbot von den Ordnungsämtern und der Polizei. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Außerdem gilt in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die neuen Maßnahmen treten ab Montag (23.03.) in Kraft. 

Versammlungen von mehr als zwei Personen verboten

Eine Gruppe von zwölf Ländern hat sich am Sonntag (22.03.) auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Demnach sollen die Menschen die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. In der Öffentlichkeit dürfen sich deshalb nicht mehr als zwei Personen zusammen aufhalten. Zudem gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Sollten die Regeln, die ab Montag (23.03.) in Kraft treten, nicht eingehalten werden, drohen Strafen. Diese Lösung dürfte ein Kompromiss gewesen sein. Die von Bund und Ländern beabsichtigte umfassende Reduzierung sozialer Kontakte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll mindestens zwei Wochen gelten. Kurz nach der Ankündigung gab Sachsen bekannt, Ausgangsbeschränkungen zu erlassen.