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Familie besuchen?

Corona-Pandemie und Osterfest: Das ist in diesem Jahr erlaubt

Ostern, Eier, Karton, Ostereier, Shutterstock

An Ostern kommen meist viele Familien zusammen. Das ist in diesem Jahr aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus und die einhergehenden Beschränkungen nicht ganz so einfach.

Das Osterfest trifft in diesem Jahr auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Was ist in diesem Jahr nun eigentlich erlaubt?

Während der Ostertage gedenken Christen an die Auferstehung Jesu. Das heißt, Ostern ist für viele ein richtiges Familienfest. Eier werden nach langer Tradition bemalt und dann für die Kleinen versteckt. Auch eine Menge Schokolade gibt es zu entdecken – und dabei freut sich die komplette Familie über das Zusammensein.

Was ist an Ostern eigentlich erlaubt?

In diesem Jahr sieht das aufgrund der Corona-Pandemie jedoch anders aus. Das eingeschränkte Kontaktverbot, das noch bis mindestens zum 19. April anhält, sorgt dafür, dass wir nicht wirklich mit unseren Lieben zusammenkommen können. Auch Kirchen sind geschlossen und können somit keinen Gottesdienst abhalten. Aber was ist an Ostern 2020 eigentlich erlaubt?  

Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen

Da die Kontaktbeschränkungen vor allem den öffentlichen Raum betreffen, ist der Kontakt zu Mitgliedern der Familie, die nicht im eigenen Haushalt leben, also grundsätzlich im eigenen zu Hause erlaubt. Allerdings empfiehlt die Bundesregierung eindringlich, den Kontakt auf das Allernötigste zu reduzieren. Angela Merkel riet vergangenen Freitag eindringlich von einem „Ostersonntag mit der ganzen Familie“ oder einem Abstecher zu Verwandten ab. Denn die aufgestellten Regeln zur Corona-Pandemie sind auch weiterhin gültig.

Wie sieht es mit einem Spaziergang zu Ostern aus?

Ein Spaziergang zu Ostern ist nicht verboten. Allerdings ist dieser Spaziergang nur mit Personen möglich, die auch im eigenen Haushalt leben oder mit einer Person außerhalb dieses Kreises. Somit ist es untersagt, dass die gesamte Großfamilie zusammenkommt, um zu spazieren. Auch sollte man weiterhin beachten, dass man das eigene Haus nur noch bei triftigen Gründen verlassen darf: Zum Einkaufen oder um zur Arbeit zu gelangen. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, gilt auch draußen ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

Wie sieht es mit den Kirchen zu Ostern aus?

Da das Coronavirus in seiner Ausbreitung verlangsamt werden muss, haben auch Kirchen geschlossen. Damit entfällt natürlich auch der für viele Menschen wichtige Gottesdienst. Wer nicht auf diesen verzichten möchte, kann online nachschauen, ob die eigene Kirche einen digitalen Gottesdienst abhält. So kann dieser von zu Hause aus verfolgt werden. Digitale Angebote für Katholiken gibt es hier, zu Angeboten der Evangelischen Kirche gelangt ihr hier. Gesetzlich ist es möglich, dass eine Glaubensstätte für ein stilles Gebet öffnet. Auch hier gilt es, den Mindestabstand einzuhalten.

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