Radio Hamburg

"Klimahysterie"

Das ist das Unwort des Jahres 2019

Greta Thunberg

Das "Unwort des Jahres 2019" wurde gewählt und der Gewinner ist "Klimahysterie".

"Klimahysterie"

Kaum ein Thema war im vergangenen Jahr so präsent in den Medien wie das Klima. Allen voran? Greta Thunberg! Sie gewann immer mehr Befürworter, konnte sogar auf der Weltklimakonferenz sprechen und übte mit der "Friday for Future"-Bewegung Druck auf Regierungen aus, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Es gibt viele, die gut finden, was die junge Schwedin verändert, aber auch Gegner. So sorgten sie und die verschiedenen Meinungen zum Klimawandel für viel Diskussionsstoff. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich auch das "Unwort des Jahres" mit dem Thema beschäftigt. In den vergangene Jahren waren oft die Flüchtlingsdebatten das beherrschende Thema, aber diese sind nun fast vergessen.

Durchsetzungsstark und nah am Zeitgeist

Der Gewinner der Abstimmung ist "Klimahysterie", durchgesetzt hat sich der Begriff gegen ganze 49 Konkurrenz-Wörter. Wie die Wörter eingereicht wurden? Jeder konnte bis zum 31.12.2019 eine Idee mit passender Begründung einsenden und in erster Linie wurde danach geguckt, ob ein aktueller Bezug vorhanden ist und der Begriff auch in der Öffentlichkeit verwendet wird. Wörter, die gegen das Prinzip der Menschenwürde verstoßen, gegen Prinzipien der Demokratie gerichtet sind, einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend sind, schaffen es in die Endauswahl.

Die Beteiligung am "Unwort des Jahres" läuft rückläufig. Von einst 2000 Vorschlägen sind es nun lediglich 50, die den Kriterien entsprachen.