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Neue Studie

Call of Duty lässt das Hirn schrumpfen!

Hamburg, 27.10.2017
Gaming, Zocken, Videospiele, Spiele, Xbox

Laut einer Studie soll zocken sogar das Hirn schrumpfen lassen...

Eine neue Studie hat ergeben, dass Ballerspiele dem Hirn schaden können!

Gaming-Fans aufgepasst
Am 3. November erscheint das neue Call of Duty WWII. Eine neue Studie hat jetzt aber herausgefunden, dass das für das Gehirn gar nicht so gut ist.  Die Universität von Montréal und die McGill University haben die Veränderungen im Gehirn aufgrund von Videospielen untersucht.
Wer viel zockt beeinflusst damit den Hippocampus, der unter anderem für die Orientierung und die Erinnerung an den eigenen Lebenslauf sowie für die Erinnerung prägender Ereignisse zuständig ist. Das hat dementsprechend unmittelbaren Einfluss auf unser Kurz- und Langzeitgedächtnis. Das passiert natürlich nicht nur bei Call of Duty, sondern auch bei allen anderen sogenannten Shooter Spielen.

 

So wirken Shooting Spieler auf euer Gehirn
Der Grund dafür ist plausibel: Bei Shooter Spielen wird vorrangig auf Reize reagiert und nicht auf Räumlichkeit. Dadurch wird der Hippocampus weniger benutzt, was bei langer Spielzeit tatsächlich dazu führen kann, dass ein paar der grauen Zellen absterben. Aber keine Sorge, nur weil ihr mal einen ganzen Tag zockt, baut euer Gehirn nicht gleich ab. Die Teilnehmer der Studie haben nämlich ganze 90 Stunden lang gespielt!

 

Das könnt ihr dagegen tun
In der Studie kamen jedoch auch erfreuliche Details ans Licht. Wer nämlich 3D-Plattform Spiele zockt, kann den Hippocampus wieder fördern und damit die grauen Zellen wieder aufzubauen und bei gleicher Spieldauer sogar vermehren. Ein Beispiel für so ein „positives“ Spiel wäre Super Mario. Ebenfalls erfreulich: Regelmäßiges Zocken kann die Problemlösungsfähigkeiten steigern und die Reflexe trainieren.