Radio Hamburg

Kontaktbeschränkungen mal anders

In Singapur kontrollieren Roboter-Hunde jetzt die Coronaregelungen

Singapur, 13.05.2020
Roboterhund patrouilliert in Singapur

Auch in Singapur hat die Regierung zur Eindämmung des Coronavirus drastische Maßnahmen verhängt. Überwacht werden diese neuerdings von technischen Vierbeinern.

Sie sind so groß wie ein Schäferhund, machen leicht quietschende Geräusche und ermahnen die Menschen in Singapur lautstark, wenn man sich nicht an die geltenden Corona-Regelungen hält - die brandneuen Robo-Dogs.

Kontaktbeschränkungen kontrollieren

Testversionen der quietschgelben Roboter-Hunde patrouillieren inzwischen durch Singapurs Stadtbild und machen etwa darauf aufmerksam, wenn man die Abstands- oder Hygieneregelungen, die zur Eindämmung des Coronavirus erlassen wurden, nicht einhält. "Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Singapur gesund bleibt. Für ihre eigene und die Sicherheit anderer wahren Sie mindestens einen Meter Distanz. Danke sehr", so zum Beispiel die Ansage, wenn Menschen zu nahe beieinander stehen.

Robo-Dogs werden zentral gesteuert

Die Hunde laufen allerdings nicht eigenständig durch die Stadt, sondern werden zentral von Polizeibeamten per Joystick gesteuert. Damit können auch die Beamten die Kontakt- und Abstandsregeln einhalten. Funktioniert der Test mit den Roboterhunden gut, sollen in Zukunft weitere gelbe Vierbeiner angeschafft werden. Die neuen Modelle sollen dann sogar komplett eigenständig ohne menschliche Steuerung unterwegs sein können.

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