Radio Hamburg

Moderatorin stirbt mit 56 Jahren

So trauern Birgit & John um Stefanie Tücking

Baden-Baden, 03.12.2018
Stefanie Tücking, SWR 3, Picture Alliance, schwarz-weiß

Stefanie Tücking starb überraschend am Samstag mit 56 Jahren.

Der überraschende Tod von Radiomoderatorin Stefanie Tücking macht auch John Ment und Birgit Hahn zu schaffen.

Die Radio- und Fernsehmoderatorin Stefanie Tücking ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 56 Jahren in der Nacht zum Samstag in Baden-Baden, wie der Südwestrundfunk mitteilte. Tücking war rund 30 Jahre lang Moderatorin bei der Popwelle SWR3. Bundesweit bekannt wurde sie insbesondere durch die ARD-Kultsendung "Formel Eins" in den 80er Jahren. "Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands, und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod", sagte SWR3-Programmchef Thomas Jung. "Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert."

Goldene Kamera für Moderationen von "Formel Eins"

Tücking wurde in Kaiserslautern geboren, wuchs dort auch auf und studierte Elektrotechnik, allerdings nicht bis zum Abschluss. Ihre Bestimmung fand sie stattdessen beim Rundfunk. Beim SWR präsentierte sie Formate wie die "SWR3 Morningshow", verschiedene Musiksendungen wie den "SWR3 Popshop" und auch die "ARD Popnacht". Die Musikexpertin und große David-Bowie-Verehrerin moderierte außerdem auf den Bühnen großer Festivals wie bei Rock am Ring. Bereits 1987 erhielt sie im Alter von 24 Jahren die Goldene Kamera für ihre Moderation der populären Musikvideo-Sendung "Formel Eins".

Auch John Ment & Birgit Hahn trauern

Der Tod von Stefanie Tücking macht auch unsere beiden Morning-Show Moderatoren John Ment und Birgit Hahn zu schaffen. Zwar haben die beiden sie nie persönlich kennenlernen dürfen, aber für Birgit war die 56-Jährige ein Vorbild, wie sie im Morning-Show Podcast erzählt.

(dpa / ste)