Radio Hamburg

Terror verhindern

So bewahrt Hamburg seine Weihnachtsmärkte vor Terror

Hamburg, 27.11.2017
Weihnachtsmarkt Beton Poller Betonpoller Notausgang

Hier seht ihr die massiven Betonpoller, die dieses Jahr um die Weihnachtsmärkte aufgestellt werden sollen. Gleichzeitig zeigen sie auch Notausgänge an.

Nach dem Lkw-Anschlag in Berlin im letzten Jahr, ist es den Behörden umso wichtiger, die über 20 Weihnachtsmärkte in Hamburg intensiv zu schützen.

Seitdem immer häufiger über Lkws berichtet wurde, die in Menschenmassen gefahren sind und 2016 der Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche stattgefunden hat, sollen nun Hamburgs Weihnachtsmärkte besser geschützt werden.

 

Strenge Maßnahmen für mehr Sicherheit

Zivilfahnder und bewaffnete Polizisten sollen dafür sorgen, dass auf den Weihnachtsmärkten in Hamburg alles sicher zugeht.

Außerdem sollen große Betonpoller und Wassertanks um die Weihnachtsmärkte errichtet werden und dafür sorgen, dass zukünftig Attentäter, die Lkw-Anschläge planen, keine Chance mehr haben.

Um die Wassertanks hübscher zu gestalten, sollen ihnen große Hüllen übergestülpt werden.

Auf eine weiträumige Umleitung des Lastwagenverkehrs in der Nähe von Weihnachtsmärkten soll nach bisherigen Informationen verzichtet werden.

 

Verstärkte Polizeipräsenz

Die Polizei setzt auf eine hohe Beamtendichte auf den Weihnachtsmärkten, jedoch soll keine Kontrolle speziell an den Ein- und Ausgängen erfolgen. Allerdings sind an bestimmten Standorten, je nach Gefährdungslage, zusätzliche Straßensperren möglich.

Die Behörden gehen im gesamten Bundesgebiet von einer "hohen abstrakten Gefährdung aus".

 

Wir hoffen, dass die Weihnachtsmarktaufenthalte weltweit friedlich ablaufen und werden uns nicht vom Terror unterkriegen lassen, sondern wie gewohnt den leckeren Glühwein genießen!