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Möglicherweise Plädoyers

Prozess um Mord am Jungfernstieg geht zu Ende

Hamburg, 04.12.2018
Gericht, Justiz, Richter, Hammer

Der Prozess um den grausamen Doppelmord am Jungfernstieg geht zu Ende. Heute werden wahrscheinlich Staatsanwaltschaft und Nebenklage ihre Plädoyers halten. 

Mit den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage geht der Prozess um den grausamen Doppelmord am Jungfernstieg heute dem Ende zu. Angeklagt ist ein 34-jähriger aus Niger, der im April in dem Bahnhof seine Ex-Freundin und das gemeinsame einjährige Kind getötet hat.

Prozess geht zu Ende

Im Prozess um den Doppelmord an der Hamburger S-Bahnstation Jungfernstieg könnten am Dienstag (09.15 Uhr) möglicherweise die Plädoyers beginnen. Noch sei die Beweisaufnahme
nicht geschlossen, sagte ein Gerichtssprecher. Doch sollten keine neuen Beweisanträge gestellt werden, könnten Staatsanwaltschaft und Nebenklage ihre Plädoyers halten, einen Tag darauf der Verteidiger.

Doppelmord an Frau und Tochter

Möglich sei dann ein Urteil am 12. Dezember. Vor dem Hamburger Landgericht ist ein 34-Jähriger angeklagt, seine Ex-Partnerin und die gemeinsame kleine Tochter im April mit einem Messer getötet zu haben. Er selbst hatte das Verbrechen gestanden. Bei der Befragung der Richter hatte ein Psychiater erklärt, er halte den Mann aus dem westafrikanischen Niger für voll schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass Hintergrund der Tat ein Sorgerechtsstreit war.

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