Radio Hamburg

Mikrozensus im Norden

Statistiker befragen 9.000 Hamburger Haushalte

Hamburg/Kiel, 04.01.2018
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Wie geht es den Menschen im Norden finanziell? Wie sieht die Lebenssituation der Norddeutschen aus? Unter anderem diese Fragen sollen im Mikrozensus 2018 beantwortet werden.

Um mehr über die Bevölkerung in Hamburg und Schleswig-Holstein zu erfahren, befragen Interviewer das Statistikamts Nord in diesem Jahr mehrere Tausend Norddeutsche. So sollen in Hamburg rund 9.000 und in Schleswig-Holstein rund 14.000 Haushalte im Rahmen des Mikrozensus 2018 nach ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt werden, teilte das Statistikamt Nord am Donnerstag (04.01) mit.

Ausgewählte Haushalte sind zur Teilnahme verpflichtet

Den Angaben zufolge sind die zufällig ausgewählten Haushalte verpflichtet, auf den überwiegenden Teil der Fragen der angemeldeten Interviewer zu antworten. Es bestehe aber auch die Möglichkeit, schriftlich oder telefonisch zu reagieren. Das Statistikamt sicherte zu, sämtliche Daten streng vertraulich zu behandeln.

1 Prozent aller Haushalte wird befragt

Beim Mikrozensus wird laut Statistikamt bundesweit ein Prozent aller Haushalte nach einem statistisch-mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt. Auf diese Weise wollen die Statistiker unter anderem mehr über die Erwerbssituation der Menschen, die Zahl der Familien, die Lebenslage älterer Menschen, die Wohnsituation der Bevölkerung und die Bildungssituation von Migranten erfahren.

Folgende Fragen sollen im Mikorzensus geklärt werden:

  • Wie ist die Erwerbssituation der Bevölkerung?
  • Wie viele Familien gibt es? 
  • Wie ist die Lebenssituation der älteren Menschen? 
  • Wie ist die Wohnsituation der Bevölkerung?
  • Wie hat sich die Bildungssituation der Migrantinnen und Migranten in den vergangenen Jahren entwickelt? 
  • Wie stark hängen Ausbildung und Arbeitsmarktsituation zusammen?

Weitere Infos zum Mikrozensus findet ihr auf der Website des Statistikamts Nord.

(dpa/san)

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