Radio Hamburg

Für schnellere Einsätze

Unterstützung von privaten Rettern

Hamburg , 12.11.2018
Rettungswagen, Krankenwagen, Unfall

Vor dem Hintergrund, dass bei uns in der Stadt jeder dritte Rettungseinsatz die Zeitvorgaben verfehlt, sollen sich in Zukunft auch private Krankentransportunternehmen beteiligen.

Patienten in Hamburg sollen weniger lang auf Retter warten müssen. Dadurch, dass die Feuerwehr die mehr als 250.000 jährlichen Rettungseinsätze nicht mehr alleine bewältigen kann, werden von nun an Wohlfahrtsträger hinzugezogen und auch private Krankentransportunternehmen sollen sich systematisch beteiligen. 

Dienstleister GARD wird hinzugezogen 

Bereits seit dem 1. November sind 13 Rettungswagen von dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutschem Roten Kreuz (DRK), den Johannitern und den Maltesern als Notfallretter aktiv. „Gleichzeitig bleiben alle Rettungswagen der Feuerwehr im Dienst.“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr. Dadurch werdet ihr bald damit rechnen müssen, dass GARD anrückt, wenn ihr die 112 wählt. Nach Abendblatt-Informationen sollen nun acht Fahrzeuge der Firma in bestimmten Gebieten eingebunden werden. Diese Gebiete sollen Langenhorn, Poppenbüttel, Lohbrügge, Barmbek, Rothenburgsort und Bahrenfeld sein. 

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