Radio Hamburg

Max-Brauer-Allee

Sanierung wird um Jahre verschoben

Hamburg, 07.02.2019
Wasserrohrbruch Max-Brauer-Allee

In der Max-Brauer-Allee wird nicht vor 2021 gebaut. (Archivbild)

Die für Frühjahr 2019 vorgesehene Sanierung der Max-Brauer-Allee in Altona wird bis ins Jahr 2021 verschoben. Grund ist die Deutsche Bahn.

Eigentlich hätte ab Frühjahr 2019 fleißig an der Max-Brauer-Allee gewerkelt werden sollen. Jetzt kommt aber alles doch ganz anders. Die Sanierung wird wegen Bauarbeiten der Bahn bis ins Jahr 2021 verschoben. Grund ist laut Verkehrsbehörde eine Baustelle der Deutschen Bahn im benachbarten Lessingtunnel.

Max-Brauer-Allee als Ausweichstrecke

Der Tunnel wird ab Mitte Mai bis voraussichtlich November voll gesperrt und die Max-Brauer-Alle wird dann als Ausweichstrecke benötigt, weil in der Zeit auch Schienenersatzbusse fahren. Vor allem vom 27. Juni bis zum 8. August werde die Straße für den Busverkehr als Ersatz für die S-Bahn-Verbindung (Holstenstraße bis Othmarschen) und vor allem für die Busanfahrt an den Bahnhof Altona benötigt. In Verbindung mit weiteren Bauarbeiten gibt es deshalb frühestens in zwei Jahren wieder ein Fester für die geplante Sanierung in dem Autofahrern in Altona kein Stauchaos droht. So sollen unter anderem Vorarbeiten für die Umgestaltung des Holstenplatzes (Baubeginn 2020) erledigt werden.

Erste Erfolge der Koordinierungsstelle

Offenbar ist die Verschiebung der Bauarbeiten ein erstes Ergebnisse der neuen zentralen Koordinierungstelle für Baustellen in Hamburg. Die neue Koordinierungsstelle soll nach den schlechten Erfahrungen der vergangenen Jahre und einem chronischen Stauchaos auf vielen Strecken dies in Zukunft verhindern.

Bürger durften über Umgestaltung mitentscheiden

In die Neugestaltung der Max-Brauer-Allee flossen Anregungen der Bürger mit ein. Um diesen gerecht zu werden und die Arbeiten so verkehrsverträglich wie möglich zu gestalten, erst in zwei Jahren wieder gebaut werden, teilte die Behörde mit. Dann sollen die Arbeiten vom Paul-Nevermann-Platz bis zur Max-Brauer-Allee/Holstenstraße inklusive Kreuzung vollzogen werden.

Die Verkehrsader zwischen Schanzenviertel und Elbchaussee ist bekannter geworden, weil sie in Folge der Schadstoffemissionen seit dem 31. Mai 2018 von älteren Dieselfahrzeugen (Lastwagen/Autos) nicht mehr befahren werden darf.

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(pf/san/dpa)