Radio Hamburg

Handball-WM in Hamburg

Deutsche Mannschaft kämpft im Halbfinale

Hamburg , 25.01.2019
Handball WM

Die deutschen Handballer spielen am Freitagabend hier in Hamburg gegen Norwegen um den Einzug in das Finale der Weltmeisterschaft. 

Für das Halbfinale in Hamburg stehen Bundestrainer Christian Prokop alle 16 Spieler seines WM-Kaders zur Verfügung. Bei einem großen Turnier war die DHB-Auswahl zuletzt bei der erfolgreichen EM 2016 ebenfalls im Halbfinale auf die Skandinavier getroffen. Damals hatte die deutsche Mannschaft ein hochspannendes Spiel mit 34:33 nach Verlängerung für sich entschieden. Das WM-Endspiel findet am Sonntag im dänischen Herning statt, wo vorab auch das Spiel um den dritten Platz ausgetragen wird. In unserem Morning Show Podcast hört ihr im Interview mit dem heutigen Hallensprecher, wie er die Leute beim Spiel so richtig einheizt! 

Auch Politiker sind im Handball-Fieber

Auch im Norden fiebern die Politiker mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft im WM-Halbfinale in Hamburg mit. «Ich würde sagen, die Jungs haben einen Lauf», sagte Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) vor dem Spiel des Teams von Bundestrainer Christian Prokop am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen Norwegen. «Mit unserer Weltklasseabwehr und dem immer stärker werdenden Angriff ist alles möglich», hatte sich zuvor schon Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) optimistisch gegeben. Grote und Ex-Handballer Günther werden ebenso wie Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unter den 13 000 Zuschauern in der Barclaycard Arena sein und das Spiel um den Einzug in das Finale am Sonntag im dänischen Herning verfolgen.

"Mit Fairplay gegenüber dem Gegner und handfester Leidenschaft"

Drei Stunden vor der Partie der DHB-Auswahl trifft Titelverteidiger Frankreich auf Co-WM-Gastgeber Dänemark. «Es ist großartig, dass wir so einen spektakulären Tag erleben, dass wir auf der Höhe der Euphoriewelle jetzt hier in Hamburg beide Halbfinals austragen können, insbesondere das Spiel der deutschen Mannschaft», sagte Grote. Es sei «der höchstklassige Teil der WM, der überhaupt auf deutschem Boden stattfindet. Mehr geht nicht, besser geht's nicht.» Günthers ehemaliger Regierungspartner Robert Habeck ist ebenfalls eingefleischter Handball-Fan und Anhänger des deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt. «Dass ich als Flensburger den deutschen Handballern die Daumen drücke, ist doch klar», sagte der Co-Bundesvorsitzende der Grünen. Auch glaubt Habeck, dass Politik vom Handball lernen kann. «Auch wenn es mal hart zugeht, im Team für die Sache, mit Fairplay gegenüber dem Gegner und handfester Leidenschaft für ein gutes Ergebnis kämpfen.»

(dpa)

Noch mehr Infos über die Handball-WM hört ihr in unserem Morning-Show-Podcast!