Radio Hamburg

Meldepflicht für Airbnbs

So funktioniert das neue Wohnraumschutzgesetz

Hamburg, 21.03.2019
Gesetz, Gesetzbuch, Regelung, gesetzliche Änderungen, Shutterstock

Das neue Wohnraumschutzgesetz sieht nun eine Registrierung für Ferienwohnungen vor. 

Wer seine Wohnung zukünftig als Ferienunterkunft vermieten will, braucht ab dem 01. April eine Registrierungsnummer. Das sieht das neue Wohnraumschutzgesetz vor. 

Ab dem 1. April kann es für unangemeldete Ferienunterkünfte in Hamburg teuer werden. Nach dem neuen Wohnraumschutzgesetz müssen diese nämlich mit einer sogenannten Wohnraumschutznummer angemeldet werden. Kommt es zu Verstößen, kann es bis zu satten 500.000 Euro Bußgeld kommen. Nachdem man seine Wohnung registrierungsfrei für sechs Monate zur Verfügung stellen durfte, sind es jetzt nur noch acht Wochen. 

Neues Airbnb-Gesetz

Knapp 2500 Hamburger haben ihre Wohnungen bereits als kurzzeitige Ferienunterkünfte registrieren lassen. Ab dem 1. April benötigt jeder, der seinen Wohnraum über Portale wie Airbnb anbieten will, eine sogenannte Wohnraumschutznummer, wie Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Donnerstag betonte. Ansonsten drohen Bußgelder bis zu 500 000 Euro. Die Regelung soll helfen, Zweckentfremdung zu verhindern und den Wohnungsmarkt zu entlasten. Auch die Zeitspanne, in der eine Wohnung zur Verfügung gestellt werden darf, wurde von sechs Monaten auf acht Wochen verkürzt. Nur ein Teil der Wohnung, der weniger als die Hälfte der Wohnfläche ausmacht, darf ständig als Unterkunft angeboten werden. In jedem Fall ist ein Belegungskalender zu führen. Die Daten werden auch an die Finanzbehörden übermittelt.

Wie bekommt man die Registrierungsnummer? 

Die kostenlose Registrierung der Ferienwohnung funktioniert über  serviceportal.hamburg.de und soll höchsten 15 Minuten dauern. 

(dpa/jna)

Alle aktuellen News hört ihr immer in unserem Nachrichten Podcast! 

comments powered by Disqus