Radio Hamburg

Nach Tumulten bei erster Vorlesung

Besserer Schutz für AfD-Mitbegründer Bernd Lucke

Hamburg, 22.10.2019
Bernd Lucke, Hamburger Uni, Vorlesung, Tumulte, Picture Alliance

Tumulte & Beschimpfungen während der ersten Vorlesung von Bernd Lucke an der Hamburger Uni.

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke soll bei seiner Vorlesung an der Hamburger Uni am Mittwoch (23.10.) besser geschützt werden.

Der erste Versuch vor einer knappen Woche schlug fehl. AfD-Mitbegründer Bernd Lucke wurde bei seiner ersten Vorlesung seit seiner Rückkehr an die Hamburger Uni niedergebrüllt. Bei seiner nächsten Vorlesung am Mittwoch (23.10.) soll er im Falle neuer Tumulte besser geschützt werden.

Enge Abstimmung mit der Polizei

„Die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Vorlesung und von Herrn Prof. Dr. Lucke sind eng mit der Polizei abgestimmt und von Seiten der Universität ausgeweitet worden“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Zu Details wollte sie sich nicht äußern.

Beschimpfungen bei erster Vorlesung

Lucke war bei der ersten Vorlesung nach seiner Rückkehr an die Universität als „Nazi-Schwein“ beschimpft, körperlich bedrängt und am Reden gehindert worden. An dem Protest beteiligt waren auch Mitglieder der „Antifaschistischen Aktion“ (Antifa). Ein weiteres Treffen mit der Studierendenvertretung Asta der Universität Hamburg ist nach Angaben der Uni nicht geplant. Der Asta teilte seinerseits mit, dass er bis auf weiteres für keinerlei Presseanfragen oder weitere Stellungnahmen zur Verfügung stehe.

Am Donnerstag hatte es ein erstes Treffen von Lucke mit drei Vertretern des Asta sowie mit Universitätspräsident Dieter Lenzen gegeben. Danach blieben die Fronten verhärtet.

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(dpa / ste)