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Radio Hamburg

Studenten in Hamburg

So gelingt die Wohnungssuche

Hamburg, 10.10.2017
Wohnung, Wohnungen, Schlüsselübergabe

Für neue Studenten in Hamburg oft ein längerer Weg zum Glück: einen eigenen Wohnungsschlüssel in den Händen halten zu können.

Schon seit Jahren steigt die Studentenzahl in Hamburg immer weiter an. Wohnraum, der mit dem studentischen Geldbeutel bezahlbar wäre, ist derweil Mangelware. 

Doch was können Studienanfänger an der Elbe noch unternehmen, um günstig an die eigene Bude zu kommen?

Durch Kompromisse zum Erfolg

Wer als Student auf die meist begrenzten finanziellen Mittel blickt, sollte sich damit anfreunden Kompromisse zu machen. Bereits der Blick auf die Randbezirke der Stadt reicht oft aus, um die Mietkosten deutlich zu reduzieren. Weiterhin kann eine effiziente Nutzung des Platzangebots dabei helfen, eine Wohnung zu finden. Wer die eigene Bude einrichtet, kann durch Betten mit Schubladen, Schlafsofas oder verkleinerte Kochzeilen jede Menge Platz einsparen. Kreative Lösungen helfen dabei, zunächst mit wenigen Quadratmetern zurechtzukommen. Sind die ersten Kontakte in Hamburg erst einmal geknüpft, fällt es ohnehin leichter, rechtzeitig über frei werdende Wohnungen informiert zu sein. Selbst die Regelstudienzeit eines Bachelor-Studiengangs bietet schließlich genügend Zeit, um die Augen auf eine neue Bleibe zu richten.

Platzmangel im Studentenwohnheim

Häufig geht der nächste Blick zum örtlichen Studentenwerk, welches verschiedene Wohnheime vor Ort betreibt. Allerdings muss zunächst ein langes Bewerbungsverfahren durchlaufen werden, bevor die Chance auf den Erhalt eines Zimmers besteht. Für die einzelnen Wohngruppen werden nun Studierende bevorzugt, die aufgrund der großen Distanz zu ihrem aktuellen Wohnort nicht die Möglichkeit haben, sich unter den Pendlern einzureihen. Wer aus der Umgebung stammt, hat es dagegen schwerer, an einen der begehrten Plätze zu kommen. Da zudem in den letzten Jahren keine angemessenen Erweiterungen vorgenommen wurden, ist es aktuell nur mit großem Glück möglich, als Student in einem der Wohnheime günstig unterzukommen.

Die WG als Alternative

Die wohl gängigste Wohnform unter Studenten in Hamburg bleibt die Wohngemeinschaft. Finden in einer WG die passenden Leute zusammen, handelt es sich gar nicht um eine Lösung voller Kompromisse, sondern eine Lebensform mit großem Potenzial. Portale wie WG-gesucht bieten die Gelegenheit, sich einen Überblick über die freien Zimmer zu verschaffen. Eine große Bedeutung kommt in jedem Fall der ersten Besichtigung zu. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die räumlichen Begebenheiten zu achten, welche vor Ort angeboten werden können. Das erste Kennenlernen mit den potenziellen Mitbewohnern ist vor allem wichtig, um einen ersten Eindruck des späteren Zusammenlebens zu bekommen. Selbst eine andere Auffassung von Ordnung und Sauberkeit könnte schließlich dazu führen, dass das Klima des Zusammenlebens mit der Zeit deutlich leidet. 

Rechtzeitig informieren

Alle drei vorgestellten Möglichkeiten, um eine Studentenbude in Hamburg zu finden, setzen vor allem die rechtzeitige Vorbereitung voraus. Entscheidend ist natürlich die Zulassung der Hochschule, ohne die noch kein Mietvertrag unterschrieben werden kann. Wer das Glück hat, ohne jedes Nachrückverfahren an einen Studienplatz zu gelangen, sollte sich diesen zeitlichen Vorteil auch bei der Wohnungssuche zunutze machen. Häufig ist es so schon sechs bis acht Wochen vor dem eigentlichen Beginn des Semesters möglich, den Wohnungsmarkt zu sondieren. Wer im Anschluss mehrere Eisen im Feuer hat, kann sich ganz auf die eigenen Vorlieben besinnen und sich nun auf das anstehende neue Leben in Hamburg einstellen.