Radio Hamburg

Brauchen wir die?

Fahrrad-Leihdienst Swapfiets in Hamburg gestartet

Swapfiets, Fahrradleihe

Fahrräder für eine längere Periode leihen? Das ist jetzt in Hamburg auch mit dem niederländischen Anbieter Swapfiets möglich. 

Fahrräder für die Sommermonate leihen, aber im Winter lieber wieder auf Bus und Bahn zugreifen? Mittlerweile mutiert Hamburg immer mehr zur Fahrradstadt und das Fahrrad- und Roller-Angebot wird bekanntlich immer mehr erweitert. Nun kommt noch ein neuer Anbieter dazu, der Fahrräder nicht nur für ein paar Stunden anbietet, sondern für eine bestimmte Laufzeit über mehrere Wochen oder sogar Monate. 

So funktioniert das neue Angebot

Swapfiets heißt der Anbieter und kommt aus den Niederlanden. Die Fahrräder gibts im Abo, das man online abschließen und monatlich kündigen kann. Die Fahrräder werden dann nach Vertragsabschluss zu einem nach Hause geliefert und man kann das Fahrrad so lange als persönliches Fahrrad benutzen, bis man den das Abo kündigt. Will man nun also wirklich in den Wintermonaten auf das Fahrrad verzichten, dann kann man für diese Zeit das Abo aussetzen. Die Kosten liegen bei 17,50 Euro pro Monat. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass wenn das Fahrrad eine Panne haben sollte, kann man bei Swapfiets anrufen, die dann vorbeikommen und das Fahrrad reparieren oder gar ein komplett neues mitbringen. In dem Abo sind dann noch zwei Schlösser enthalten, mit dem man das Fahrrad immer abschließt. Sollte das Fahrrad dennoch geklaut werden, wird es ersetzt. Mit einer Bearbeitungsgebühr von 60 Euro muss gerechnet werden. 

Die Konkurrenz in Hamburg ist groß

Klingt erstmal ziemlich attraktiv das Angebot, besonders für Menschen ohne Fahrrad. Nun fragt man sich aber, was ist mit den ganzen anderen Fahrradanbietern in unserer Stadt, wie StadtRAD oder Nextbike? Die typischen Leihdienste, die Fahrräder für mehrere Stunden anbieten oder kurze Strecken durch die Stadt? Oder die ganz normalen Fahrrad-Leih-Läden? Werden diese durch Angebote wie das von Swapfiets überflüssig oder ist es eher umgekehrt und brauchen wir solche Dienste wie von dem niederländischen Unternehmen nicht? Wie seht ihr das?