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Wie ein Virus die Immobilienbranche verändert

Hamburg, 27.04.2020
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So verändert ein Virus die Immobilienbranche.

Anfang des Jahres 2020 bricht die Corona-Pandemie aus und bringt Veränderungen mit sich, die weitreichend sind. Neben dem raschen Umstellen der meisten betriebe auf Homeoffice, einer Ausgangssperre und Auswirkungen auf den Aktienmarkt sind auch deutliche Änderungen am Immobilienmarkt zu spüren.

Jahrelang hatte der Boom um die Immobilienpreise stark angehalten. Immer mehr junge Menschen wollten Eigentum erwerben und zahlten hierfür hohe Preise. Doch ein stetig wachsender Markt ist unrealistisch. Daher war es nur eine Frage der Zeit sowie eine Frage des Grundes, bis es zu einem Einbruch kommen musste.

Die Gewinner der Corona-Krise

Es gibt jedoch nicht nur Verlierer in der Corona-Pandemie. Ebenso gilt es laut dem Sachverständigenrat im Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (Dave) auch Gewinner. Hierzu zählen vor allem die Wohnimmobilien, die kurz- und langfristig von den Auswirkungen profitieren können. So sollen sich die Finanzierungskonditionen auch weiterhin nicht nach oben hin verschlechtern. Kostengünstige Möglichkeiten zum Erwerb eines Eigenheims bleiben bestehen. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien zur Eigennutzung soll hingegen jedoch erst einmal rückläufig werden. Hierdurch komme es zu einem Wandel - Märkte und Preise werden wieder marktbezogener.

Ebenso sehen die Experten gewerbliche Wohnimmobilien nicht als Verlierer. Zwar kann es in den nächsten Wochen und Monaten, vielleicht sogar dem nächsten Jahr zu einem steigenden Mietausfall Risiko kommen, doch dauerhaft dürfte die Fluktuation nicht zunehmen. Da der Wohnraum knapp geworden ist, sind Mietzahlende darauf angewiesen auf Alternativen zur Mietrückzahlung zurückzugreifen. Hierbei kommen immer mehr Kredite in Frage. Um Mietstundungen zu ersetzen, werden Kredite aufgenommen. Diese lassen sich dann in kleineren Etappen zurückzahlen.

Ein Haus kaufen?

Werfen Sie einen Blick auf die sich verändernden Baugeld-Konditionen, fällt auf, dass diese weiterhin stark abfallen. Daher kann sich die Frage auftun, ob das Kaufen eines Hauses auch in Corona-Zeiten sinnvoll ist. Durch das fallende Zinsniveau am Kapitalmarkt profitieren Sie aktuell von geringen Bauzinsen, was das Zurückzahlen des Kredites auf einen kürzeren Zeitraum ermöglicht. Zudem wirkt sich der Einbruch der Aktienmärkte stark auf den Preis von Häusern aus. Verängstigte Investoren flohen von der Börse und investieren nun wieder in Staatsanleihen, die als sicherer gelten. Auch hieraus resultieren weiter fallende Zinsen.

Jetzt in eine eigene Immobilie zu investieren kann daher sinnvoll sein. Ihr City-immobilienmakler.de hilft Ihnen eine passende Immobilie zu finden. Von der Organisation der zahlreichen bürokratischen Abwicklungen über eine fachgerechte Bewertung der zum Verkauf stehenden Immobilien - Fühlen Sie sich beim Hauskauf nicht allein.

Achten Sie beim Kauf des Hauses unbedingt auf die Preise. Denn diese könnten aufgrund der wirtschaftlich schlechten Zeiten weiter sinken. Da viele Menschen finanziell unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, werden weniger Immobilien gekauft. Die sinkende Nachfrage drückt den Preis.

Besonders wichtig: Während Ihrer gesamten Reise bis zum Eigenheim sollten Sie auf umfassende sowie regelmäßige Beratung durch Ihren Immobilienmakler vertrauen können.

Die Entwicklung von Büroimmobilien

Laut den Experten wird sich auch der Markt rund um die Büroimmobilien nicht verschlechtern. Jedoch ist die Veränderung im Preis stark davon abhängig, wie die Regierung mit dem weiteren Lockdown umgeht. Sobald dieser gelockert wird, können auch die Folgen für den Markt besser abgeschätzt werden. Zudem ist anzumerken, dass es auf dem Markt für Büroimmobilien nie zu einer starken Anschwellung, der sogenannten Blase, kam. Die Preise waren im Vergleich zum Markt für selbstgenutzte Immobilien nie auf einem solchen Höhepunkt. Ein Einbruch ist daher nicht zu erwarten. Lediglich die Flächennachfrage könnte sich in den kommenden Monaten verändern. Denn viele Firmen, die nach Bürofläche suchen, werden weniger Mitarbeitende einstellen können. Zudem wandeln sich die Anforderungen an einen Mieter, der ein hochwertiges Bürogebäude mieten möchte. Bonitätsstarke Mietende werden sich in Zukunft durch mehr Homeoffice und Desktops Sharing auszeichnen müssen.