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Test der Steuerungszentrale

Elbtunnel muss erneut voll gesperrt werden

Hamburg, 19.02.2019
Elbtunnel, Stau

Nach dem Test der Steuerungsanlage im Elbtunnel Mitte Februar 2019 muss der Tunnel für zwei weitere Termine im Frühjahr voll gesperrt werden.

In der Nacht zu Sonntag (17.02.) wurde mit dem Elbtunnel Hamburgs Nadelöhr Nummer 1 voll gesperrt. Das große Chaos blieb glücklicherweise aus, während 300 Arbeiter den Tunnel und die Zufahrten überprüft und die neue Steuerungsanlage getestet haben. Jetzt aber steht fest: Die Zeit für den Test war viel zu kurz, sodass der Tunnel nun im März und April noch einmal voll gesperrt werden muss.

Ausbau der A7 Richtung Süden

Die Vollsperrung war notwendig, um für den bevorstehenden Ausbau der A7 im Süden dringend erforderliche Tests durchführen zu können. Die Steuerungszentrale des Tunnels ist dazu neu programmiert worden und sollte getestet werden. "Die Tests sind sehr erfolgreich verlaufen. Wegen der Kürze der Zeit konnten aber nicht alle Tests abgearbeitet werden", sagte der Baustellenkoordinator.

Weitere Sperrungen notwendig

Aus diesem Grund muss der Tunnel im März und April erneut voll gesperrt werden Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest. Erst wenn alle sicherheitsrelevanten Programme von der Polizei abgenommen seien, könne der neuprogrammierte Rechner in Einsatz gehen. Er steuert die Lichtzeichen, die den Autofahrern die Fahrspuren und den Weg durch die künftige Baustelle südlich des Elbtunnels anzeigen. Anfang April sollen die vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung der A7 von sechs auf acht Spuren beginnen. Im nächsten Jahr soll mit dem eigentlichen Neubau der Tunnelrampe begonnen werden. Die neue südliche Anfahrt zum Elbtunnel soll 2023 fertig werden, der Ausbau der A7 bis zur Anschlussstelle Moorburg im Jahr 2025.

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(dpa/san)