Radio Hamburg

Betrunken, Straße & Co?

Die TOP Fahrradgesetzes-Mythen

Hamburg, 02.07.2019
Radfahrer, nervig

Bei den Auto-Verkehrsregeln kennen sich die meisten ganz gut aus. Doch bei vielen Fahrradfahrregeln halten sich immer noch hartnäckige Gesetze.

Hamburg wird mehr und mehr zur Fahrradstadt. Doch je mehr Fahrradfahrer sich auf den Straßen drängen, desto mehr Missverständnisse zwischen Autofahrern und Fußgängern gibt es auch. Das hängt auch häufig damit zusammen, dass beim Thema Fahrradverkehrsregeln doch viel im Argen liegt. Deshalb will Staupilot André jetzt mit den größten Fahrradgesetzes-Mythen aufräumen. Seine TOP 3 lest ihr direkt hier nach:

TOP 3: Auf der Straße fahren?

Dürfen oder müssen Radfahrer auf der Straße fahren? 

Zumindest erwachsene Pedalentreter haben hier, entgegen bestehender Irrtümer, tatsächlich keine Wahl. Der breite Asphaltweg ist zu benutzen, wenn Schilder nicht explizit andere Vorgaben machen. Daran ändert auch ein vorhandener Radweg nichts. Ist kein blaues Radwegschild vorhanden, welches dessen Benutzung vorschreibt, muss das Fahrradfahren immer auf der Straße stattfinden. 

TOP 2: Kinder auf der Straße?

Kinder mit dem Fahrrad auf die Straße lassen – ist das erlaubt? 

Bis zu einem Alter von acht Jahren müssen diese in jedem Fall Radwege bzw. Gehwege benutzen. Zwischen acht und zehn Jahren, können sie dann selbst entscheiden, ob sie den Radweg oder die Straße bevorzugen.

TOP 1: Betrunken auf dem Rad?

Verlieren betrunkene Radfahrer ihren Führerschein?

Tatsächlich gilt bisher, dass ab 1,6 Promille "nur" drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe in Form eines Nettomonatsgehalts fällig werden. Dazu kommt oft die Anordnung zur Teilnahme an einer MPU. Erst wenn ein Betroffener dort durchfällt, verliert er seine Fahrerlaubnis.

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