Radio Hamburg

Tanklaster kracht in LKW

Autofahrer verhindert Katastrophe

Tanklaster Unfall

Beim Fahren durch eine riesige Benzinlache in Heimfeld hat ein Autofahrer in der Nacht starke Nerven bewiesen. Alle Infos hier!

Zwei Laster knallen zusammen, 35 000 Liter Benzin überfluten eine Straße in Hamburg. Ein Autofahrer handelt klug - und entgeht nur knapp einer Katastrophe.

Mutiger Autofahrer 

Beim Fahren durch eine riesige Benzinlache in Hamburg hat ein Autofahrer starke Nerven bewiesen. Weil Benzin in den Motor gespritzt war, entflammte sein Fahrzeug kurzzeitig, wie die Polizei mitteilte. Doch der Fahrer bleib geistesgegenwärtig und fuhr einfach weiter, woraufhin die Flammen wieder erloschen. Er blieb unverletzt. «Wer weiß, was passiert wäre, wenn er mitten im Benzin stehen geblieben wäre», sagte eine Polizeisprecherin. Nach dem Zusammenprall eines Tanklasters mit einem Lastwagen hatten sich am Mittwochabend (06.03.) im Stadtteil Heimfeld rund 35 000 Liter Benzin über eine Straße ergossen. Der Tanker war nach Angaben der Polizei von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen parkenden Lastwagen geknallt. Dabei wurde der Tankauflieger beschädigt und das Benzin überschwemmte die Fahrbahn. Der Lastwagen wurde durch den Aufprall gegen einen weiteren Lastwagen geschoben.

Folgen des Unfalls

Die Fahrer der Laster, die beide in den Kabinen schliefen, erlitten leichte Verletzungen, ebenso wie der 47-jährige Fahrer des Tankwagens. Die Feuerwehr sicherte die Straße mit einem Schaumteppich, um ein Entflammen des Kraftstoffs zu vermeiden. Auch die zuständige Umweltbehörde war vor Ort, um das das Ausmaß der Schäden auf die Umwelt zu untersuchen. Nach ersten Angaben der Polizei war etwas Benzin durch Regenwasserablässe in einen Entwässerungsgraben gelangt. Der Verursacher des Unfalls stand unter Schock und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Straße sollte wegen der Räumungsarbeiten bis in die Mittagsstunden (07.03.) gesperrt bleiben. «Erst muss der Schaumteppich aufgefeudelt werden. Erst dann können die kaputten LKWs weggebracht werden», sagte die Sprecherin.

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(dpa/jna)