Radio Hamburg

Radio Hamburg: Mission Mobil

Sind die Grünzeiten an der Ampel für Fußgänger zu kurz?

Hamburg, 08.10.2019
Radio Hamburg Verkehrswoche Grafik

Viele Fußgänger haben das Gefühl, dass die Ampelphasen in Hamburg besonders kurz sind: Aber wie seht ihr das? Reicht euch die Zeit?

Wer kennt es nicht: Man steht an der Fußgängerampel, wartet auf Grün und kaum ist man auf die Straße gegangen, springt die Ampel auch schon wieder auf Rot um. Aber ist das nur unser subjektives Empfinden, hat das einen Sinn oder ist es eigentlich überall gleich? 

Die Schutzzeit ist entscheidend

Die üblichen Verkehrsregeln als Fußgänger kennt man: Bei Rot bleibt man stehen, bei Grün darf man gehen. Viele brechen jedoch in Panik aus, wenn sie mitten auf der Straße sind und die Ampel schon wieder auf Rot umspringt. Doch keine Sorge: Die Ampelschaltung berücksichtigt eine sogenannte "Schutzzeit", die gewährleistet, dass die Autofahrer nicht sofort grünes Licht bekommen.

Die Schutzzeit richtet sich dabei nach der Straßenbreite. Auch wenn die Grünphase also sehr kurz erscheint, ist die Schutzzeit am Ende der entscheidende Richtwert. Das einzige, was nicht erlaubt ist, ist bei Rot noch aktiv auf die Straße zu gehen - dann ist nämlich nicht mehr gewährleistet, dass die Schutzzeit zum Überqueren der Straße noch ausreicht.

Findet ihr die Grünphasen zu kurz?

Viele Hamburger haben den Eindruck, zu wenig Zeit zum Überqueren der Straße zu haben. Laut dem Forum Verkehrssicherheit Hamburg sind die Richtlinien für Signalanlagen bundesweit einheitlich - demnach ist die Länge der Ampelphasen in Hamburg nicht anders als in anderen Städten. Doch was sagt ihr zur Ampelschaltung in Hamburg? Sind euch die Ampelphasen trotz Schutzzeit zu kurz oder fühlt ihr euch als Fußgänger sicher?