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Arbeitsplatz

Büroküche: Das darf in diesem Raum nicht fehlen

Büroküche

Sitzgelegenheiten schaffen ein einladendes Ambiente in der Büroküche. 

Neben dem eigenen Arbeitsplatz ist die Küche einer der wichtigsten Orte in einem Betrieb. Was gehört eigentlich alles in eine gute Büroküche?

Der Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem Berufstätige einen Großteil ihrer Lebenszeit verbringen. Schon in einem Jahr kommen so bei einer Vierzig-Stunden-Woche etwas mehr als 86 Tage, also fast drei Monate, zusammen. Arbeitgeber sollten daher darauf achten, dass sich ihre Mitarbeiter im Betrieb so wohl wie nur möglich fühlen können. Nicht nur Maßnahmen, die das Arbeitsklima fördern, sind wichtig, sondern auch die Schaffung eines angenehmen Arbeitsumfeldes. Hierzu gehört auch die Einrichtung der Büroküche. Fünf Punkte, die nicht vergessen werden sollten:

Eine Kaffeemaschine

Die Kaffeemaschine im Büro ist unverzichtbar. Kein Heißgetränk lieben die Deutschen

mehr als ihren Kaffee. Ob schwarz, mit Milch oder sogar vegan: Jeder Angestellte pflegt seine ganz eigenen Vorlieben in Bezug auf den Genuss. Eine hochwertige Kaffeemaschine in der Büroküche aufzustellen, ist daher ein Punkt, der die Zufriedenheit aller Angestellten erheblich verbessert. Welche Maschine das ist, muss individuell entschieden werden.

In jedem Fall aber bieten sich Vollautomaten an, da sie sich an die Vorlieben der Mitarbeiter anpassen lassen. Nicht nur verschiedene Auswahloptionen sind hier wichtig, sondern auch die Bohnensorte oder -mischung für den Kaffeevollautomat oder die Kapselmaschine. Arbeitgeber, die an dieser Stelle in den Komfort ihrer Mitarbeiter investieren und ihnen die Möglichkeit geben, Vorlieben auch während der Arbeit zu befriedigen, erhöhen die Motivation und sorgen für eine positive Beziehung.

Praktisches Geschirr

Auch Geschirr darf in der Büroküche nicht fehlen. Wie die Zusammenstellung genau aussieht, ist zwar individuell, eine Basis-Ausrüstung aber sollte niemals fehlen. Hierzu gehören:

  • Kaffeetassen
  • Gläser
  • Teller
  • Schalen
  • sowie Besteck.

So müssen Arbeitnehmer nicht ihr eigenes Geschirr mitbringen und auch Gäste können mit der Ausrüstung in der Büroküche verpflegt werden. Selbstverständlich ist es wichtig, dass mit dem Geschirr in der Büroküche pfleglich umgegangen wird. Daher lohnt es sich, einige kleine Regeln aufzustellen, die beispielsweise besagen, dass Tassen und Gläser am Ende des Tages ihren Weg zurück in die Küche finden müssen. So verhindern Arbeitgeber leere Schränke und Unordnung auf Schreibtischen.

Eine Spülmaschine sowie ein Spülbecken

Schmutziges Geschirr muss wieder gesäubert werden. Von diesem Grundsatz bildet auch die Büroküche keine Ausnahme. Nicht alle Arbeitnehmer aber wollen sich regelmäßig mit dem Spülen von Tassen, Tellern und Gläsern befassen, weswegen

sich in Spülbecken und auf Anrichten schnell wahre Geschirrtürme bilden. Auch ist das Spülen von Hand nicht immer die hygienischste Variante, was insbesondere während der Erkältungszeit zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko führt.

Eine Spülmaschine in die Büroküche zu integrieren, ist daher nur sinnvoll. Sie wird von allen Mitarbeitern täglich mit schmutzigem Geschirr befüllt und spätestens am Ende des Tages eingeschaltet. Das Ausräumen und Einschalten sollte im besten Fall mit Hilfe eines Planes geregelt werden, damit sich einzelne Angestellte nicht ausgenutzt fühlen.

Ein Spülbecken als Ergänzung zur Spülmaschine ist sinnvoll, da es auf vielfältige Weise genutzt werden kann. Zum Abwaschen von Obst, bei der Reinigung von Oberflächen und auch zum schnellen Ausspülen der eigenen Tasse nutzen Mitarbeiter das Becken. Das verhindert unhygienische Zustände in der Küche und sorgt dafür, dass sich die Spülmaschine nicht zu schnell füllt.

Ein Kühlschrank

Das Mittagessen in der Kantine einzunehmen, ist für viele Mitarbeiter keine sinnvolle Option. Sie folgen beispielsweise eigenen Ernährungsplänen oder möchten schlicht Geld sparen, weswegen sie sich ihre Snacks selbst mitbringen. Solche Snacks jedoch müssen teilweise gekühlt aufbewahrt werden, um vorschnelles Verderben zu verhindern. Im Kühlschrank gelagert werden kann dann alles, was in diese Kategorie fällt. Daher sollte die Größe des Modells so ausgewählt werden, dass ausreichend Platz zu Verfügung steht.

Eine sinnvolle Maßnahme in Bezug auf den Büro-Kühlschrank ist nicht nur das Aufstellen eines Reinigungsplanes, sondern auch das Bereitstellen kleiner Klebezettel. Bürofloskeln nämlich sind nicht immer lustig und können auch durch ärgerliche Varianten wie: "Wer hat meinen Joghurt gegessen?", ergänzt werden. Wer sich selbst mit Essen versorgt, das dann später nicht mehr im Kühlschrank steht, wird schnell wütend, was das Betriebsklima verschlechtert. Eigene Snacks mit Klebezetteln zu markieren, kann vor Diebstahl in der Küche schützen. Weitere Tipps zu diesem Thema hat karrierebibel.de zusammengetragen.

Sonstige Einrichtungsgegenstände

Mit den bereits genannten Punkten ist die Büroküche ein Ort, an dem sich Mitarbeiter gut verpflegen können. Über das Wohlgefühl in diesem Raum jedoch entscheiden weitere Faktoren. So darf in einer gut ausgestatteten Küche auch ein Platz zum Sitzen und Verweilen nicht fehlen. Ein Tisch (oder auch mehrere) mit ausreichend Stühlen macht kurzes Innehalten und Kommunizieren möglich. Kommunikation nämlich gehört zusätzlich zu den Aspekten, die aerzteblatt.de nennt, zu den wichtigsten Faktoren, wenn es um ein gutes Betriebsklima geht. Wer während der Kaffeepause oder beim Mittagessen mit seinen Kollegen bequem zusammensitzen kann, wird kurz darauf wieder motiviert an den Schreibtisch zurückkehren.

Zusätzlich in der Büroküche zu finden sein sollten beschriftete Mülleimer, die die Mülltrennung ermöglichen, Reinigungsutensilien und Küchenhandtücher. Auch wohnliche Details wie Wandbilder kommen gut an und vergrößern das Wohlgefühl bei der Küchennutzung. Wer möchte, regt seine Angestellten dazu an, auf der Küchenfensterbank einen kleinen Kräutergarten anzulegen, der gemeinsam gepflegt und genutzt werden kann.