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Wohnung, Auto, Büro

So steigt euch die Hitze nicht zu Kopf

Sommer, Hitze, Abkühlen, Wärme

Auto, Büro und Schlafzimmer werden während des Sommers gerne zu wahren Hitzekammern.

Bei der Arbeit, in der Wohnung oder im Auto - steht man im Sommer ohne Klimaanlage da, kann die Hitze unerträglich werden. Mit unseren Tipps bewahrt ihr trotzdem einen kühlen Kopf.

Hamburg kann sich endlich wieder über heißes Sommerwetter freuen! Das heißt aber auch, dass sich Hamburgs Wohnungen, Autos und Büros in der Sonne und ohne wohltuende Klimaanlage schnell in kleine Saunaöfen verwandeln, in denen die Temperaturen schnell auf über 40 Grad steigen können. Wenn dann der Schweiß von der Stirn perlt und jede Bewegung anstrengt, kann der Sommertag für viele schnell zur Tortur werden. Wir haben die besten Tipps für euch, wie man trotz Strandtemperaturen in der Wohnung, im Auto oder im Büro einen kühlen Kopf bewahrt und die Hitze schnell vertreiben kann. Und auch unsere Moderatorin Anke hat ihre TOP 3 Hitzetipps für euch!

Ankes TOP 3 Hitzetipps 

Top 1: Protein-armes Essen

Euer Essen gestaltet ihr wenn es so heiß ist, am besten möglichst protein-arm!  Zu viel Eiweiß, durch Eier oder Milchprodukte zum Beispiel lässt uns noch mehr schwitzen. Gut sind Gemüse Salate und Obst! Die Vitamine bauen den Hautschutz von innen auf, Spinat oder auch Paprika und Mango zum Beispiel enthalten viel Provitamin A, ein natürlicher Sonnenschutz von innen. 

Top 2: Lange, luftige Kleidung

Enge kurze Sommerklamotten tragen - auf keinen Fall. Tatsächlich ist lange, luftige Kleidung das Allerbeste. Darunter kann die Luft zirkulieren, die Haut atmen und lange Kleidung bietet uns einen extra Sonnenschutz. Bei der Wärme fühlen sich Naturmaterialen am besten auf der Haut an: Baumwolle, Seide oder Leinen! 

Top 3: Das Richtige trinken 

Experten empfehlen mindestens 30 ml pro kg Körpergewicht am Tag! Wenn Ihr 60 Kilo wiegt: mindestens 1,8 Liter trinken jeden Tag!  Nichts Eiskaltes, weil ihr danach nur noch mehr schwitzt, der Körper versucht dann den Temperaturunterschied zwischen Getränk und Körper auszugleichen. Getränke haben im Idealfall Körpertemperatur, also 37 Grad.

So wird die Wohnung im Sommer kein Glutofen

In der Stadt, im Dachgeschoss und in Räumen, die nach Süden ausgerichtet sind, verwandeln sich Wohnungen im Hochsommer schnell in wahre Glutöfen. Das Wichtigste ist es deshalb die Hitze gar nicht erst in die Wohnung zu lassen. Für all diejenigen, die nicht gerade über eine Klimaanlage in den eigenen vier Wänden verfügen, gibt es jedoch genug hilfreiche Tricks, um das Zuhause auch bei der größten Hitze angenehm kühl zu halten.

Hitze in der Wohnung So bleibt die Wohnung kühl

Fenster geschlossen halten

Selbst bei Gluthitze sollten die Fenster tagsüber geschlossen bleiben, damit die Hitze gar nicht erst in die Wohnung kommen kann und sich Wände und Möbel nicht aufwärmen können. Das Lüften sollte man deshalb auf den frühen Morgen oder die Abendstunden beschränken, wenn die Luft bereits etwas abgekühlt ist.





Sonnenschutz vor dem Fenster

Klar, hat nicht jeder an seinem Fenster - wer allerdings vor dem Fenster Rollläden, Rollos oder Fensterläden hat, sollte diese tagsüber geschlossen halten. Dadurch lässt sich die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent senken und damit auch die Wärme, die in die Wohnung gelangt. Wenn der Sonnenschutz zusätzlich aus hellem Material ist, wirkt er noch besser, da er die Hitze reflektiert. Auch Jalousien oder Sonnensegel auf dem Balkon oder der Terrasse sind ein effektiver Sonnenschutz.





Feuchtes Bettlaken

Wer seine Wohnung oder einzelne Räume schnell kühlen möchte, kann sich mit einem nassen Bettlaken behelfen. Dieses wird im Raum oder vor einem Fenster aufgehangen. Wenn das Handtuch trocknet entzieht es dem Raum Wärme, wodurch sich die Umgebungstemperatur um einige Grad senken lässt. Durch einen Ventilator ist der Vorgang noch wirkungsvoller und lässt sich deutlich beschleunigen.





Ventilator aufstellen

Mit einem Ventilator kann man die abgestandene Luft im Raum zur Zirkulation bringen und frische Luft von draußen ansaugen. Am besten wirkt die günstige Alternative zur Klimaanlage, wenn man ihn rückseitig vor dem Fenster aufstellt. Am besten stellt man den Ventilator natürlich in den Abendstunden auf, wenn kühle Luft in den Raum gelangen soll.





Zimmer abdunkeln

Auch wer keine Rollläden an der Fensteraußenseite hat, sollte den Lichteinfall in das jeweilige Zimmer begrenzen. Dazu Vorhänge vorziehen, Rollos herunterlassen oder Decken vor die Fenster hängen. So lassen sich etwa 25 Prozent der Wärme fernhalten. Bei Rollos darauf achten, dass die Lamellen die Hitze nach außen reflektieren.





Geräte abschalten

an heißen Tagen am besten sämtliche Elektrogeräte in der Wohnung vom Stromnetz trennen, damit diese keine zusätzliche Wärme produzieren können. Selbst im Standby-Modus lassen viele Geräte eine Menge Abwärme an die Umgebung ab. Dadurch spart man im Sommer sogar zusätzlich bares Geld.





Sonnenschutzfolie

Wer stark unter direkter Sonneneinstrahlung zu leiden hat, sollte über die Anschaffung von Sonnenschutzfolie nachdenken. Diese halten nicht nur Hitze von der Wohnung fern, sondern auch UV-Strahlung. Fast 80 Prozent der Wärmestrahlung lassen sich dadurch reduzieren, sind aber natürlich optisch zu erkennen.





Sommer in Hamburg Entspannt schlafen bei Hitze

Abendessen? Salat!

Kein Gulasch und keine warme Kartoffel-Suppe: Ihr solltet am besten etwas Leichtes wie einen Salat, eine Gazpacho oder einen Joghurt mit Müsli essen. Dazu natürlich viel Wasser trinken.





Allein schlafen - leider

Auch wenn wir am liebsten mit unserer besseren Hälfte schlafen, ist das im Sommer leider nicht die beste Idee. Es ist einfacher die warmen Nächte ohne Begleitung zu bekämpfen. Außerdem: je dichter man über dem Boden liegt, desto frischer ist es.





Der Kampf gegen das Fenster

Es ist wichtig, dass keine warme Luft ins Zimmer kommt. Einen Ventilator gegen das Fenster stellen, eine Schüssel mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser davor - und die Luft wird wunderbar kühl. Wenn kein Ventilator zur Verfügung steht, könnt Ihr auch ein nasses Bettlaken vor das Fenster hängen.





Einen leichten Pyjama tragen…

…oder sogar ganz nackt schlafen! Übrigens: Einer Bericht von "Cotton USA" sagt, dass 57% der Leute, die nackt schlafen, mit ihrer Liebesbeziehung glücklicher sind.





Nasse Wärmetücher auf die Haut

Auch wenn es seltsam klingt, es wirkt wirklich! Nasse Wärmetücher auf verschiedene sensible Zonen unseres Körpers (den Hals, die Ellenbogen, die Fußknöchel oder hinter dem Knie) sorgen für eine Kalt-Kontrast-Reaktion.





Sich mit lauwarmem Wasser duschen

Eine Dusche mit lauwarmem Wasser ist am besten, um die Körpertemperatur zu reduzieren. Man fühlt sich außerdem frisch und sauber. Am Ende raten wir dazu, kaltes Wasser auf die Füße zu gießen: Die Hitze dringt besonders durch diese Gliedmaßen. Wenn Ihr schon im Bett seid, sollten die Füße ohne Decke bleiben.





So bleibt bekommt Ihr das Auto schnell kühl

Autos bestehen zum Großteil aus Blech. Innerhalb von Minuten können sich die Wagen deshalb auf 50 Grad oder gar mehr aufheizen. Sein Auto auf dem Parkplatz kühl zu halten, ist deshalb relativ schwer. Umso wichtiger, dass das Auto vor dem losfahren schnell wieder kühl wird.

Hitze im Auto So wird das Auto im Sommer schnell kühl

Klimaanlage kurz hochdrehen

Wer das Glück hat, eine Klimaanlage im Auto zu haben, dreht diese nach dem Einsteigen kurz auf der niedrigsten Stufe auf und schaltet dabei auf Umluft. Innerhalb von wenigen Minuten sollte das Auto damit auf halbwegs erträgliches Niveau abgekühlt werden.





Sonnenfolie auf die Fenster

Wer keine Klimaanlage hat und dessen Auto oft in der Sonne stehen muss, für den eignen sich Tönungsfolien am besten. Diese halten Sonnen- und UV-Strahlung ab. Die Verwendung der Folien muss allerdings vorher geprüft und sollte nur vom Fachmann aufgebracht werden.





Im Schatten parken

Natürlich nicht immer und überall möglich, wenn es geht, sollte man sein Auto aber natürlich an einem schattigen Plätzchen parken, dann bleibt das Auto auch an Tagen über 30 Grad am kühlsten. Natürlich sollte man immer daran denken, dass die Sonne wandert. Es ist also gar nicht so dramatisch, wenn man das Auto morgens in der Sonne abstellt. So lange das Auto ab Nachmittag im Schatten steht, sollte das Auto zum Feierabend ausreichend heruntergekühlt sein.





Sonnenschutz an die Fenster

Wer nicht auf eine Sonnenschutzfolie zurückgreifen möchte, kann sich auch mit anderen Hilfsmitteln behelfen. Die drückendste Hitze lässt sich mit Pappe, Decken, Blenden oder Silberfolien an den Fenstern aus dem Innenraum fernhalten.





So wird das Auto schnell kühl

Auch ohne Klimaanlage kann man ein Auto schnell herunterkühlen. Dazu heißt es: Alles auf, was geht! Fenster, Schiebedach, Türen sollten vor dem Losfahren kurz geöffnet werden, damit die Hitze entweichen kann. Danach - und das mag zuerst etwas schmerzen - alles wieder zu und die Umluftanlage voll aufdrehen. So wird die Luft im Inneren des Fahrzeugs am schnellsten abgekühlt. Bei der Fahrt kann man dann natürlich auch wieder das Fenster öffnen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.





Kinder und Hunde nicht im Auto lassen

Im Sommer sollten Kinder, Hunde und Co. auf keinen Fall im Auto zurückbleiben - nicht einmal für nur wenige Minuten. Da sich Autos so schnell aufheizen, kann bereits nach wenigen Minuten durch einen Kreislaufkollaps Lebensgefahr bestehen.





Kühlen Kopf im Büro behalten

In vielen Büros gibt es auch heutzutage noch keine Klimaanlage. Damit der Gang ins Büro während des Sommers nicht direkt zum quälenden Saunagang wird, gibt es einige Tipps wie man im Büro einen kühlen Kopf bewahrt und gleichzeitig auf seine Gesundheit achtet.

Gesundheitsgefährdung durch hohe Temperaturen Tipps gegen die Hitze am Arbeitsplatz

Ausreichend trinken

Immer wieder gepredigt und definitiv am wichtigsten ist es, genügend zu trinken. Kohlensäurearmes Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind geeignete Getränke, um bei der Arbeit den Bedarf an Flüssigkeit und Mineralien zu decken, der durch vermehrtes Schwitzen entsteht.

Wichtig dabei ist, dass die Getränke nicht zu kalt sind und empfohlen wird, lieber kontinuierlich kleine Mengen zu trinken, anstatt auf einmal sehr viel.





Leichte Mahlzeiten

Die Mahlzeiten sollten leicht verdaulich sein, denn der Körper ist durch die Hitze schon genug angespannt. Vermeiden Sie deftiges Essen und setzen Sie auf Obst und Gemüse, wodurch zusätzliche Flüssigkeit aufgenommen wird. Leichte Salate und helles Fleisch sind ideal für die heißen Temperaturen.





Kühlendes Wasser

Kühlen Sie ihre Handgelenke ab und zu mit Wasser und legen Sie sich ein feuchtes Tuch in den Nacken. Das verschafft zusätzliche Abkühlung.





Leichte Kleidung

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Kleidungsordnung zu lockern, setzen Sie auf luftige helle Kleidung. Die trägt dazu bei, die steigenden Temperaturen besser zu vertragen.

Die Wärme befreit jedoch nicht davon, ordnungsgemäße Schutzkleidung zu tragen, die kann jedoch gegebenenfalls durch geeignete sommertaugliche Schutzkleidung ersetzt werden.





Ausreichend Lüften

Die Arbeitsräume abzudunkeln ist in der Zeit von 12 Uhr bis 16 Uhr sinnvoll, die frühen Morgenstunden sollten jedoch dafür genutzt werden, um umfangreich zu lüften. Ein ausreichender Luftaustausch in regelmäßigen Abständen und mit weit geöffneten Fenstern verbessert das Raumklima und auf dauerhaft gekippte Fenster sollten Sie lieber verzichten.





Wärmequellen reduzieren

Achten Sie darauf, dass Geräte die Wärme abgeben, aber nicht in Verwendung sind, ausgeschaltet werden.





Schatten aufsuchen und Kopfbedeckung tragen

Befindet sich Ihr Arbeitsplatz im Freien, sollten Sie versuchen, sich so viel wie möglich im Schatten aufzuhalten und unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Wenn möglich, verlegen Sie schwere körperliche Arbeit in die frühen Morgenstunden oder in den Abend und nutzen Sie Kurzpausen von circa zehn Minuten zur Erholung.





Erkältungsgefahr durch Klimaanlagen

Wer das Glück hat, die Sommerhitze in klimatisierten Räumen verbringen zu können, sollte trotzdem ein paar Dinge beachten. Nehmen Sie eine leichte Jacke mit, damit Sie durch die Kühlung nicht ins Frösteln geraten. Desweiteren sollte der Temperaturunterschied zwischen Drinnen und Draußen nicht zu groß sein, sonst droht Erkältungsgefahr. Empfohlen ist eine Differenz von ungefähr sechs Grad zur Außentemperatur.





 

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