Radio Hamburg

Schnäppchen und Angebote

"Black Friday": Das solltet ihr vor dem Kauf beachten

Rabatte Black Friday Artkl

Der "Black Friday" und der "Cyber Monday" stehen vor der Tür. Worauf ihr vor dem Geld ausgeben unbedingt achten solltet, lest ihr hier. 

Der "Black Friday" (29.11.) und der "Cyber Monday" (02.12.) stehen an, das bedeutet für euch: Ihr könnt das ein oder andere Schnäppchen machen. Zahlreiche Händler und Online-Anbieter locken mit verschiedenen Angeboten. Mal gibt es 50 Prozent Rabatt oder verschiedene Bundles im Angebot. Um diesen speziellen Angeboten nicht zu erliegen, sollte man speziellen Ratschlägen folgen. Denn schnell passiert es, dass man nicht nur an den Produkten spart, sondern generell mehr Geld ausgibt, da man auch mehr Produkte kauft. Wichtig ist sich die Frage zu stellen: Brauche ich die Dinge wirklich oder kaufe ich sie nur weil sie im Angebot sind? Auch stellt sich die Frage, wie viel Geld man bereit ist, auszugeben. 

Achtung: Kauf nur bei vertrauenswürdigen Shops

E Trusted Shops Logo

Die Devise lautet: Beim Online-Kauf lieber zwei Mal hinschauen. Denn verschiedenste Shops locken mit den niedrigsten Preisen. Doch Obacht, dahinter können sich auch ganz einfach Betrüger verstecken, die versuchen durch die Rabatt-Aktion großes Geld zu machen. Es lohnt sich daher auf ein funktionierendes "Trusted-Shops-Siegel " zu achten, welches beim Klick ein extra Zertifikat öffnet. Mit diesem Zertifikat kann der Käufer auch die Internetadresse vergleichen. Nicht selten kommt es vor, dass Betrüger Websites mit leicht veränderter URL nachbauen. Auch ein Blick auf die Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und das Impressum kann mit Hinweisen auf die Echtheit des Verkäufers hinweisen.

Newsletter-Anmeldung getarnt als Gutschein

Manchmal tauchen im Internet Gutscheine auf, die man zusätzlich einlösen kann. Das sind dann 20 Prozent oder 30 Prozent. Allerdings gibt es diese Gutschein-Codes nicht umsonst. Meistens muss man sich für einen Newsletter anmelden, der einige persönliche Daten fordert. Zusätzlich zur Daten-Krake sind die meisten Rabatt-Gutscheine gar nicht in Kombination mit den "Black-Friday"-Deals einzulösen, also Obacht vor der Gutschein-Anmeldung. 

Kontrolle durch Preisalarm

Preissuchmaschinen helfen dabei, verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Diese Suchmaschinen helfen vor allem zu zeigen, wo es das gewollte Produkt am günstigsten gibt. Denn nur, weil es Prozente auf Produkte gibt, heißt es nicht, dass diese auch wirklich günstiger sind als an normalen Verkaufstagen. Besondere Schnäppchen gibt es zu jeder Jahreszeit. 

Nicht den Kopf verlieren

Nur, weil angekündigt wird, dass das Angebot begrenzt ist und auch der Vorrat sich langsam dem Ende neigt, heißt es noch lange nicht, dass man die Produkte hektisch in den Warenkorb legen muss. Meist kommen die günstigen Preise auch nochmal nach dem "Black Friday" zu tragen. Geduld und Vergleiche lohnen sich am Ende. Auch ein klarer Kopf ist von Vorteil. Die Marketing-Masche der Einstellung hoher Preise ist auch ein gern gesehenes Tool von Online-Shops. So werden die Produkte im Preis viel höher eingestellt, um durch die Rabatte dann auf den Normalpreis zu kommen. 

Versand vs. Endpreis

Hat man sich letztendlich für den Kauf entschieden und freut sich über die ausgewählten Produkte, lauert hinter der "Jetzt kaufen"-Ecke der nächste Schock. Denn einige Online-Shops kompensieren ihre "Deals" mit hohen Versandkosten. Bestellt man aus dem Nicht-EU-Ausland, kommen schnell noch Zoll und andere Gebühren hinzu. 

Achtung Falle: Rücksendekosten

Gefällt einem das bestellte Schnäppchen nun doch nicht, will man es am besten direkt wieder zurückschicken. Allerdings wartet hier die Kostenfalle des Versands - schließlich übernehmen nicht alle Online-Shops die Rücksendung. Vor der Bestellung also unbedingt die Widerrufsbedingungen checken.