Radio Hamburg

Schnäppchen und Co.

"Black Friday": Darum erliegen wir den Versuchungen

Online Shopping Radio Hamburg

Der "Black Friday" lockt mit seinen Angeboten. Doch warum fallen wir immer wieder auf die Trick rein?

Der "Black Friday" kommt eigentlich aus Amerika und ist dort der Tag nach dem Erntedankfest, auch Thanksgiving genannt. In Amerika treffen dann nahe und ferne Verwandte aufeinander, um gemeinsam diesen besonderen Feiertag zu zelebrieren. Am nächsten Tag wird dann shoppen gegangen, weshalb die Geschäfte mit vielen Sonderangeboten locken. Der traditionelle "Black Friday" hat seinen Weg jedoch auch schon längst nach Deutschland gefunden und wartet dort mit ganzen "Black Friday"-Wochen auf. Dann jagt ein Angebot das nächste und der Käufer erliegt einer Rabatt-Flut. Aber warum kaufen wir eigentlich so viel, wenn die Dinge gerade im Angebot zu sein scheinen?

Warum kaufen wir am "Black-Friday" Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen? 

Das liegt vor allem auch an dem immer näher rückenden schwarzen Freitag, der medial sehr umworben wird. Es ist schon fast eine fieberhafte Erwartung an sehr viele günstige Rabatte, die in einem aufsteigt und ist der Tag endlich da, wollen wir, dass diese innere Erwartung natürlich auch erfüllt wird. Unter Krampf werden dann Schnäppchen gesucht und natürlich unter Zeitdruck dann auch gekauft. Laut dem Spiegel weiß die Konsumgüterindustrie ganz genau, welche Knöpfe gedrückt werden müssen, damit der Kauf getätigt wird. Dazu zählen Rabattschilder, Prozentangaben und Zeitdruck. Auch wird versucht eine positive Verknüpfung mit einem Produkt zu erzielen. Dazu setzen die einzelnen Firmen das ganze Jahr über auf konsequentes Marketing, um dann am "Black Friday" viele Kunden mit ihrer etablierten Marke zu locken.