Radio Hamburg

Lob, Kritik, Ideen

Radio Hamburg Hörer fragen - wir antworten!

Hamburg, 07.02.2020
Radio Hamburg Hörer fragen - wir antworten, Grafik, John Ment

Egal ob Lob, Kritik oder Verbesserungsvorschläge - wir beantworten eure Fragen.

Was wolltet ihr von uns immer schon mal wissen? Habt ihr Kritik oder Verbesserungsvorschläge? Am Freitag (07.02.) haben wir all eure Fragen beantwortet.

Warum spielen wir einige Titel öfter als andere? Warum sind die Radio Hamburg Nachrichten 120 Sekunden lang? Woher bekommt Birgit Hahn ihr Wetter? Wieso habt ihr meinen Blitzer heute Morgen nicht gemeldet? Wozu stehen im Radio Hamburg Studio so viele Bildschirme? Denkt sich John Ment die Witze morgens eigentlich immer alleine aus? Diese und noch viel mehr Fragen haben wir in den letzten Tagen von euch bekommen. Am Freitag (07.02.) haben wir uns euren Fragen gestellt und beantworten das, was euch unter den Nägeln brennt.

Wir stehen Rede und Antwort

Am Freitag (07.02.) hieß es bei uns: Radio Hamburg Hörer fragen - wir antworten! Was wolltet ihr immer schon mal über Radio Hamburg wissen? Zwischen 6 und 10 Uhr haben John Ment aus der Morning-Show,  Rainer Hirsch aus den Nachrichten, unsere Musikchefin  Tanja Ötvös sowie unser Programmdirektor und Geschäftsführer Marzel Becker eure Fragen beantwortet. Ihr habt noch mehr Fragen? Schreibt uns eure Fragen entweder per  Whatsapp oder ruft uns ganz einfach an: 040 / 333 100 00.

Alle Fragen - Alle Antworten

Julian (30) will wissen: Kann man Radio Hamburg besichtigen oder gibt es Führungen?

Pressesprecherin Martina Müller weiß die Antwort: Wir bieten schon dem Start von Radio Hamburg Führungen durch unser Funkhaus an. Die Termine sprechen wir individuell ab. Es geht werktags, es geht aber auch mal an einem Samstag. Die Führung dauert ungefähr eine Stunde und man sieht die Arbeitsplätze der Redakteure, das Studio und man schnuppert natürlich Studioluft. Man bekommt einen richtigen Blick hinter die Kulissen. Die Anmeldung dazu ist ganz einfach. Das Hörertelefon anrufen unter 040 333 10000 oder eine E-Mail schreiben an unseren Hörerservice unter service@radiohamburg.de. Alle Infos dazu gibt's hier für euch!

Die Antwort von Martina Müller noch einmal zum Nachhören:





Tanja möchte wissen: Warum berichtet ihr einerseits über Raser und diese kritisiert, andererseits aber vor Blitzern warnt und man dort aufpassen soll. Das passt für mich nicht zusammen? Sollte es nicht so sein, dass man sich einigermaßen an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält und nicht ein Spiel draus macht, Blitzer zu melden und dort langsamer zu fahren?

Programmdirektor Marzel Becker gibt die Antwort:  Ich war früher, 2001 als ich mit dem Job angefangen habe, total Tanjas Meinung. Dann wurde ich aber schnell ziemlich kleinlaut, denn Blitzermeldungen tragen tatsächlich zur Verkehrssicherheit bei. Experten vom ADAC und unser damaliger Polizeipräsident Udo Nagel haben mir dann erklärt, dass das insgesamt zur Verkehrssicherheit beiträgt, weil die Autofahrer im Unterbewusstsein ständig dran denken und dadurch langsamer fahren. Das ist wohl auch wissenschaftlich bewiesen. Und der Polizeipräsident meinte dann auch: Wenn es nicht zur Verkehrssicherheit beitragen würde, dann würden wir es auch verbieten.

Programmdirektor Marzel Becker erklärt warum:





Doreen aus Farmsen fragt uns:  Warum spielt ihr so wenig deutsche, neue Musik? Das fehlt mir so ein bisschen bei euch.

Musikchefin Tanja Ötvös beantwortet die Frage:  Man muss bei deutschsprachiger Musiker so ein bisschen unterscheiden zwischen den Capital Bras und Straßenbande und wie sie alle heißen, die sich in die Charts so schummeln. Das kommt aber hauptsächlich durch Streams. Und auf der anderen Seite die Airplay-Charts, also die Musik, die Radiosender in ganz Deutschland spielen. Da gibt es natürlich viel deutsche Musik. Das sind dann die Mark Forsters dieser Welt und ein Max Giesinger. Das haben wir natürlich immer im Auge und wir hören auch die neuen Songs. Nun ist es aber so, dass wir regelmäßig unsere Hörer fragen und richtig viel Geld für Marktforschung ausgeben und dabei am Ende immer wieder rauskommt, dass ein Teil der Hörer deutschsprachige Musik total super findet und ein anderer teil damit gar nichts anfangen kann. Deshalb machen wir natürlich das, was die Mehrheit unserer Hörer glücklich macht. Deshalb spielen wir so gut wie keine deutsche Musik. Ich sage aber mit Absicht "so gut wie", denn deutsche Songs spielen wir zum Beispiel in unseren Airplay-Charts am Samstagabend oder als Musikwunsch in der Stübi-Show.

Die Antwort von Musikchefin Tanja noch einmal anhören:

Ihr wollt deutsche Musik? Haben wir übrigens auch in unseren Online-Streams für euch! Hört doch mal rein:





Hetty möchte wissen: Wer denkt sich die Themen und die Texte für die Newsshow aus? Steckt ihr da selber hinter oder macht das jemand anderes für euch?

Didi Simon, Comedychef bei Radio Hamburg, antwortet: Den ganzen Schmarrn denke ich mir aus! Ich bin verantwortlich für Unterhaltung bei Radio Hamburg. Ich mache das zusammen mit Buddy Ogün. Der spricht den Olli Hansen und die Jessica.  

Didis Antwort hier in voller Länge hören:

Ihr wollt alle Folgen der Newsshow noch einmal nachhören? Geht super easy in unserem Podcast. Klickt unbedingt mal rein!





Frank aus Finkenwerder fragt: Warum müsst ihr immer ein Quiz spielen? Könnt ihr uns Hörer nicht einfach nur mit Geldpreisen an euch binden?

John Ment kennt die Antwort: Wir machen sogenannte Imagestudien. Daher wissen wir, dass unser Quiz "Wer schlägt John" irrsinnig beliebt ist bei den Radio Hamburg Hörern. Das ist mit der beliebteste Inhalt, den wir in der Radio Hamburg Morningshow haben. Seit über 8 Jahren haben wir immer andere Radio Hamburg Hörer hier im Studio, was wir ganz, ganz toll finden. Dass es dafür Geld gibt, ist da eigentlich nur ein Bonus.

Hört euch hier noch einmal die gesamte Antwort von John an:

Ihr wollt bei unserem Morningshow-Quiz "Wer schlägt John" auch einmal als Kandidat im Studio stehen. Dann registriert euch doch direkt hier.





Lilly möchte wissen: Was macht ihr eigentlich während ein Lied läuft? Mitsingen oder euch unterhalten?

John antwortet: Beides! Kommt beides vor. Wir unterhalten uns natürlich auch, weil wir das planen, was wir als nächstes vorhaben. Wir sprechen uns ab, wenn es um Themen geht. Wer hat welche Meinung, wofür steht wer. Ab und zu wird aber auch mal mitgesungen.

Johns Antwort in voller Länge:





Anonym an uns geschickt: Warum sprecht ihr manchmal so schnell?

John Ment antwortet: Berechtigte Kritik. Das ist dann einfach nur doof. Das passiert aber als Moderator einfach mal, dass man dann zu schnell wird. Da ist so ein Hinweis dann aber ganz wichtig. Deshalb vielen Dank!

Hört hier nochmal, was John dazu gesagt hat:





Doris will von der Radio Hamburg Morningshow wissen: Wie macht ihr das, dass ihr morgens immer so fröhlich, frisch und frei im Radio seid? Man kommt doch grade momentan so schwer aus dem Bett, wenn es noch dunkel ist.

Brigit Hahn erklärt ihr Geheimnis: Ich stehe morgens auf und habe sowieso schon gute Laune. Dann ist es tatsächlich so, wenn man liebt, was man tut, dann fällt das Aufstehen noch ein bisschen leichter. Natürlich gibt es auch Tage, wo man denkt, muss das heute sein. Aber, spätestens, wenn ich hier die Redaktion komme, weil wir hier ja wie so eine kleine Familie sind, bin ich gut drauf, weil das so ein toller Start in den Tag ist.

Birgits komplette Antwort hier noch einmal hören:





Diese Frage kam anonym zu uns: Warum wiederholen sich die Top-Hits bei euch im Programm ständig? Warum kann man daraus nicht einen neuen Mix machen, auch mit älteren Songs?

Musikchefin Tanja Ötvös weiß die Antwort: Das ist eine relativ häufige Frage unserer Hörer. Natprlich gibt es noch ganz viele andere Titel. Wir geben aber sehr viel Geld für Marktforschung aus. Wir fragen unsere Hörer, welche Titel sie wirklich gerne hören wollen. Die Titel, auf die sie sich dann einigen, das sind dann die Titel, die wir dann auch spielen. Da werden Hörer angerufen und Titel vorgespielt und abgefragt, ob sie diese Titel mögen. Die bewerten die dann mit Punkten von 1 bis 5. Dann werden sie auch noch gefragt, ob sie den Titel überhaupt kennen oder ob sie den Song schon zu oft gehört haben. Damit ermittelt man den sogenannten "Burn", also ob ein Song vielleicht schon drüber ist. Wenn Titel aber diesen Test passiert haben und im Programm gespielt werden, dann wiederholen wir die natürlich. Das liegt aber einfach daran, dass der Durchschnittshörer, der uns unter drei Stunden am Tag hört, beim Einschalten auch seine Liebelingshits hören will und diese erwartet. Deshalb wiederholen wir die Hits auch in bestimmten Abständen, wenn diese Hörer eben ihr Radio einschalten. So ein sehr beliebter Song kann dann alle drei Stunden wiederholt werden.

Tanja erklärt euch das ganze hier noch einmal ganz genau:





Andrea aus Jenfeld will wissen: Warum wurde das Vielfaltversprechen denn wieder abgeschafft? Da hat man auch mal ältere Songs gehört, an die man sich gerne erinnert.

Tanja Ötvös erklärt: Da haben wir eigentlich gar nicht so viel geändert. Die älteren Titel spielen wir trotzdem ganz normal weiter. Das mit der Wiederholung haben wir gemacht, weil wir wirklich viele Hörer haben, die und den ganzen Tag hören und gesagt haben, eure Wiederholungen nerven. Deshalb haben wir das mal ausprobiert und zwischen 9 und 18 Uhr keine Wiederholungen gespielt. Tatsächlich haben sich dann ganz viele Hörer bei uns beschwert und haben gesagt, dass wir deren Lieblingshits gar nicht mehr spielen würden. Wenn man also zur falschen Zeit eingeschaltet hat, war da dann nicht deren Lieblingshit dabei.

Musikchefin Tanja Ötvös klärt auf:





Toni schlägt vor: Wir sind ja eine internationale Metropole. Aa würde ich es gut finden, wenn ihr die Warnhinweise zu einem Falschfahrer auch auf Englisch durchgeben würdet. Es gibt ja einfach viele Menschen, die in und um Hamburg internationaler Herkunft sind.

Rainer Hirsch aus unserer Nachrichtenredaktion antwortet: Interessanter Vorschlag! Auf der anderen Seite machen wir aber Programm für deutschsprachige Menschen hier in Hamburg und das ist unsere Zielgruppe. Ich bekomme immer selber mit, wenn ich im Ausland unterwegs sind, dass das überall so gehandhabt wird. Da müssen wir uns einfach dran gewöhnen, dass das so ist, sonst müssten wir irgendwann anfangen unseren Verkehrsfunk auf Polnisch, Dänisch, Türkisch oder Spanisch machen und das wäre dann doch zu viel verlangt. 

Hört euch hier noch einmal Rainers gesamte Antwort an:





Bei Instagram hat uns Claudia geschrieben: Warum werden unsere Nachrichten immer kürzer? Das finde ich sehr schade.

Nachrichten-Anchor Rainer klärt auf: Eigentlich werden unsere Nachrichten gar nicht immer kürzer. Also, wir manchen schon seit einigen Jahren Nachrichten in einer Länge von 2 Minuten zu den Hauptsendezeiten um Voll und in einer Länge von 60 Sekunden in den Halbnachrichten. Wir haben damals die Zeit verkürzt von drei Minuten runter, weil wir zu der Einsicht gekommen sind, dass es inzwischen viele gewohnt sind, Nachrichten in Kürze auf ihrem Smartphone durchzuscrollen. Deswegen haben wir gesagt, dass wir das als kurzen Überblick machen. Wer dann thematisch noch mehr in die Tiefe will, muss dann woanders gucken. Wir wollen einfach einen kurzen Überblick geben.

Rainer Hirsch kennt die Antwort:

Unsere Nachrichten gibt's übrigens auch als Podcast zum Nachhören! Klickt unbedingt mal rein!





Ilda und ihre Mutter Sabina wollen wissen: Wann kommt das Spiel mit dem Geräusche-Hören, der Radio Hamburg Hinhörer, endlich wieder ins Radio?

Programmdirektor Marzel Becker verrät: Wir versuchen das Spiel so oft wie möglich zu spielen, ohne das es den Hörern zu den Ohren raus kommt, ohne dass sie davon genervt sind. In der Regel spielen wir es so alle 12 bis 18 Monate. Heißt Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres werden wir es wahrscheinlich wieder spielen. ABER: Wir werden es definitiv wieder spielen!

Marzels Enthüllung noch einmal in voller Länge:





Kostja fragt: Ihr verzockt so viel Geld mit Gewinnspielen. Wo kommt das eigentlich her? Alles aus Werbeeinnahmen?

Programmchef Marzel Becker hält das Geld zusammen und kennt die Antwort:  Er hat völlig recht. Es kommt natürlich durch die Werbeeinnahmen. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Werbung. Am Ende des Jahres schauen wir immer, wie viel ist da reingekommen und wie viel hätten wir theoretisch für den Bereich "Events" oder für "Gewinnspiele". Je nachdem, wie viel wir davon haben, können wir das dann auch an die Hörer weitergeben.

Hört hier noch einmal die komplette Antwort:





Nicole will von uns wissen: Ich höre euch normalerweise über die App. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwischen App und zum Beispiel dem Autoradio immer eine zeitliche Verzögerung gibt. Warum ist das so und hat das Einfluss auf Gewinnspiele?

Benny aus der Digitalabteilung klärt auf: Ja, das stimmt. Es gibt eine Verzögerung, wenn ihr uns über das Internet hört. Das liegt unter anderem daran, dass das Internet bei jedem unterschiedlich schnell ist. Ist aber nur einer der Gründe. Um es kurz zu machen, wir haben uns zu der ganzen Gewinnspielthematik ziemlich lange Gedanken gemacht und eine Lösung dafür gefunden. Wir haben ausgerechnet, dass die Verzögerung im Schnitt 90 Sekunden dauert. Genau deshalb warten unsere Moderatoren bei Gewinnspielen am Telefon jetzt immer 90 Sekunden ab, bevor sie jemanden an der Hotline annehmen. Damit haben eigentlich alle die gleichen Gewinnchancen.

Bennys ganze Antwort noch einmal zum Nachhören:

Unsere brandneue App zum Download gibt's übrigens hier!





Stefan aus Glinde will wissen: Gibt's eigentlich Ments Männer noch? Man hört gar nichts mehr davon.

John Mann Ment antwortet: Momentan sind wir auf unsere FB-Seite beschränkt. Da kommunizieren wir ja gemeinsam drüber, teilen Bilder, verabreden uns, und so weiter. Aktionen sind bisher keine geplant, aber das Jahr 2020 ist ja noch lang. Da kann noch was kommen. Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von euch wieder zu sehen.

Die ganze Antwort von John dazu gibt's hier noch einmal:





Katrin hat uns eine Sprachnachricht geschickt: Wenn ich mittags zwischen 12 und 14 Uhr nach Hause fahre, spielt ihr sehr oft langsam Lieder und Balladen. Da muss ich oft wegschalten, weil ich da schon fast am Steuer eingeschlafen wäre. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mittags Musik zum Wachbleiben spielt.

Tanja Ötvös gibt Antwort:  Das ist natürlich mega peinlich, wenn du den Eindruck hast, dass wir geballt langsame Musik zur Mittagszeit spielen. Das soll so natürlich nicht sein! Wir geben uns unfassbar viel Mühe bei der Planung unserer Musik und gucken, dass sich Balladen, rhythmische Titel oder Rocksongs abwechseln und eben nicht so viele Balladen laufen. Ich verspreche dir, dass wir jetzt verstärkt nochmal eine Auge drauf haben, dass genau so ein Eindruck nicht entsteht.

Hört hier noch einmal in Gänze, was Tanja zu der Aussage zu sagen hat:





Sven will wissen: Warum spielt ihr keine elektronische Musik?

Musikchefin Tanja Ötvös weiß warum:  Das verhält sich da ganz genauso wie mit Schlager, Klassik, Hip Hop oder Metal oder anderen Musikrichtungen. Wir spielen einfach das, was den meisten Hörern gut gefällt. Das ist dann die Masse, aus der wir uns bedienen können. Wir machen dafür viel und regelmäßig Marktforschung und geben dafür einen Haufen Kohle aus, damit wir rausfinden können, welche Titel und welche Musikrichtungen euch richtig gut gefallen. Metal und auch Elektro gehört jetzt nicht unbedingt zu Massentauglichkeit. Deswegen spielen wir mehr Pop, Rythmic Pop und vielleicht auch ein paar rockige Titel. Aber so gestaltet sich unser Programm und damit bekommen wir raus, womit wir euch richtig glücklich machen können.

Die ganze Antwort von Tanja Ötvös gibt's nochmal hier:

Aber neben unserem Live-Programm gibt es auch noch unsere Streams! Da bekommt ihr die ganze musikalische Vielfalt! Schaut unbedingt mal vorbei und lernt unsere Streams kennen!





Von Michael wurden wir gefragt: Warum spielen wir keine Musik Lotto King Karl?

Marzel Becker antwortet auf die Frage:  Das ist eher ne traurige Geschichte. Wir haben uns schlichtweg zerstritten und keinen Kontakt mehr. Wir haben vor ein paar Jahren, als es dem HSV das erste Mal so richtig schlecht ging, eine Zweitliga-Version von "Hamburg meine Perle" gemacht. Damals hat Lotto sogar noch für uns moderiert. Er fand den Gag damals gar nicht lustig und hat uns verklagt. Seitdem ist das Tischtuch zerschnitten und da haben wir - ganz ehrlich - auch keinen Grund mehr gesehen, ihn zu spielen. Und dann kommt ja auch noch dazu, dass bei der Mehrheit unserer Hörer gar kein Bedürfnis nach solcher Musik besteht. Auf lokaler Ebene war das aber immer eine gute Zusammenarbeit. Das ist ein bisschen traurig, passiert aber halt mal.

Programmdirektor Marzel Becker erklärt, was dahinter steckt:





Jette fragt: Warum kommen eigentlich nur Hamburg-Nachrichten? Ich würde schon gerne wissen, wenn in der Welt was passiert.

Nachrichten-Anchor Rainer Hirsch antwortet: Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, welches Programm Jette hört. Denn wir machen ganz viele Nachrichten auch aus dem Ausland. Natürlich gibt es auch mal Zeiten, in denen wir den Schwerpunkt auf den Hamburg-Themen legen, aber zum Beispiel heute Morgen erst haben wir über die Entwicklungen beim Coronavirus in China oder das Amtsenthebungsverfahren von Trump berichtet. Wenn der Eindruck entstanden ist, dass wir nur Hamburg-Themen machen, dann müssen wir in der Nachrichtenredaktion noch einmal darüber nachdenken, ob wir diese Themen irgendwie anders anpacken, weil es einfach nicht der Realität entspricht.

Rainers gesamte Aufklärung noch einmal komplett zum Nachhören:

Unsere gesamten Nachrichten hört ihr übrigens auch immer ganz aktuell in unserem Nachrichtenpodcast. Klickt doch mal rein!





Eine anonyme Nachricht haben wir bekommen zu unserem Krimipodcast: Warum spielt ihr das Hörspiel "Hummel, Hummel - Mord, Mord" nicht im Radio?

Simone, Hummel-Hummel-Erfindern kennt die Antwort:  Wir haben das tatsächlich vor einem Jahr ausprobiert. Immer donnerstags am Abend haben wir eine Folge gespielt. Da haben wir einfach gemerkt, dass die Hörerzahlen zurückgegangen sind. Es ist wahrscheinlich so, dass das Hörspiel, das 15 bis 25 Minuten dauert, einfach nicht mit der normalen Radionutzung zusammenpasst. Deshalb machen wir es auch weiterhin so, dass wir das Hörspiel als Podcast anbieten, sodass die Leute sich die Folgen dann anhören können, wenn sie Zeit haben.

Hört hier noch einmal Simons gesamte Antwort:

Alle Folgen von "Hummel, Hummel - Mord, Mord" hört ihr natürlich im Podcast. Immer und überall! Klickt und hört unbedingt mal rein!





Michael aus Ahrensburg brennt eine Frage unter den Nägeln: Was macht ihr, um morgens so fit zu sein? Was ist euer Erfolgsrezept?

John antwortet: Ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass wir hier wie eine Familie sind und uns aufeinander freuen. Wenn ich gerne zur Arbeit gehe und mich auf die Menschen freue, die ich hier treffe, dann ist das ein großes Glück und überhaupt nicht selbstverständlich. Deshalb stehe ich gerne auf. Dazu kommen noch 120 Milliliter Kaffee aus meinem Kaffeevollautomaten. Außerdem wohne ich gerne da, wo ich wohne. Das heißt, ich stehe gerne auf, weil ich mich in meiner Wohnung wohlfühle. Es kommt so ganz viel zusammen. Dann kommst du hierher und wirst direkt nett begrüßt. Birgit hat dann den Kaffee schon fertig als Mutter der Station und dann haben wir auch noch die richtige Musik dazu.

Birgit antwortet:  Ich stehe auch gegen 3:30 Uhr auf und ich hab noch so einen kleinen Trick für alle, die morgens auch früh raus müssen. Beim Duschen einfach ätherische Öle mit ins Duschwasser geben, so Lemon oder Pfefferminz. Durch die Nase nimmt man das dann wahr und fühlt sich danach wie neu geboren.

Die ganze Antwort von Birgit und John hört ihr hier noch einmal:

Die Radio Hamburg Morningshow hört ihr montags bis freitags immer in alter Frische von 5 bis 10 Uhr! Unbedingt mal einschalten und perfekt informiert, mit guter Musiker und bester Unterhaltung in den Tag starten. ;)





Felix und Heika wollten von uns wissen: Warum gibt es die alte Wunschsendung am Abend von 19 bis 23 Uhr nicht mehr und warum hat Radio Hamburg es nötig Moderatoren von anderen Sendern zu kaufen oder zu leihen?

Programmdirektor Marzel Becker klärt auf:  Es geht um Christian Stübinger, den wir von "Radio Energy" abgeworben haben sozusagen. Das ist eigentlich im Radio nichts Ungewöhnliches. In den über 30 Jahren, die es uns als Sender schon gibt, haben wir das schon mehrfach gemacht. Im Gegenzug kann ich auch sagen, dass wir in den 30 Jahren auch schon über 150 Mitarbeiter an den "NDR" verloren haben. Das sehen wir aber eigentlich eher als Kompliment an, weil unsere Leute so begehrt sind. Das ist am Ende aber auch im Radio ein normales Geschäftsgebaren, dass man immer schaut, wo die besten Talente sind. Wir bilden auch selbst Talente im Redaktionsbereich aus. Aber natürlich haben wir immer die Augen auf, ob es bei anderen Sendern auch Leute gibt, die zu uns passen und die auch Lust auf Radio Hamburg haben. Und das war bei Stübi der Fall.

Hört hier noch einmal die gesamte Antwort von Marzel Becker:

Die Stübi Show hört ihr immer montags bis freitags von 19 - 23 Uhr. Hört doch mal rein!





+++ Keine Sekunde der Radio Hamburg Morningshow verpassen! Geht am einfachsten mit unserer brandneuen App. Alle Infos dazu gibt's hier! +++