Radio Hamburg

Immer Ärger mit den Nachbarn

Das könnt ihr bei Nachbarschaftsstreitigkeiten tun

Nachbarschaftsstreit

Unter Nachbarn kommt es öfter mal zum Streit. Wir geben euch Tipps, wie ihr am besten damit umgeht. 

Laute Musik, Hundegebell, Müll im Vorgarten – die Arten von Belästigungen seitens der eigenen Nachbarn können sehr vielseitig sein. Nachbarschaftsstreitigkeiten in Deutschland sind leider Gang und Gäbe. Allein im letzten Jahr kam es zu 300.000 Verhandlungen vor Gericht. Viele Deutsche sind nur noch genervt von ihren Nachbarn. Lösungen müssen her, um wieder für Harmonie am Gartenzaun zu sorgen. „Rücksichtnahme“ ist das Stichwort.  Doch das ist unter Nachbarn nicht immer leicht. Hier ist es nicht selten die norddeutsche Mentalität, die als sehr sturköpfig gilt und einen gemeinsamen Konsens meistens unmöglich macht. Allerdings gibt es Möglichkeiten, um endgültige Ruhe am Gartenzaun herzustellen. So haben wir euch im Folgenden einen Ratgeber erstellt, mit dem es möglich wird, Nachbarschaftsstreitigkeiten zu lösen.

Nachbarschaftsstreitigkeiten vor Gericht klären

Wenn die Fronten bei einem Nachbarschaftsstreit zu verhärtet sind und eine gemeinsame Einigung in weite Ferne gerückt ist, kann es sich in einen Fällen lohnen, vor Gericht zu gehen. Hierbei liegt die Beweislast allerdings beim Kläger. Besonders hier bei uns in Hamburg kam es in letzter Zeit vermehrt zu Auseinandersetzungen wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten. Zum Teil werden sogar private Ermittler eingesetzt. Die Detektei Hamburg bietet für die Beweisklärung in einem Nachbarschaftsstreit beste Unterstützung. Denn nur durch eine lückenlose Beweislage kann man vor Gericht punkten. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Kosten bis zum Urteil zunächst aus eigener Tasche finanziert werden müssen.

Einen gemeinsamen Konsens finden

Oftmals genügt ein klärendes Gespräch, um für Frieden zwischen Nachbarn zu sorgen. Man sollte aufeinander zugehen und auch die Gegenseite zu Wort kommen lassen. Um den Nachbarschaftsstreit beizulegen, sollte man sich nicht scheuen, Kompromisse einzugehen. Der laute Besuch am Wochenende, das Toben der Kinder im Garten oder die zu hohe Grundstücksmauer sind dabei nur ein paar Gründe für einen ausufernden Streit zwischen Nachbarn. So gilt es, einen gemeinsamen Mittelweg zu finden, mit dem beide Parteien gut leben können.

Sichtschutz und Lärmschutz können weiterhelfen

Wer in den eigenen Garten investiert, schafft es nicht nur für neue Hingucker zu sorgen, sondern auch Nachbarschaftsstreitigkeiten erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ein Sichtschutz kann beispielsweise weiterhelfen, um einen Garten besser gegen lästige Blicke der Nachbarn zu schützen. Geschickt platzierte Bäume und Sträucher können den Lärmpegel auf ein Minimum reduzieren, so dass es nicht immer die direkte Konfrontation mit den Nachbarn sein muss, um Probleme aus der Welt zu schaffen. So sollte man das eigene Grundstück bestmöglich auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen, bevor man sich bei den Nachbarn beschwert.