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Darauf könnt ihr euch freuen!

"13 Reasons Why" geht in die dritte Runde

Hamburg, 23.08.2019

Seit Freitag, dem 23. August, ist auf Netflix die dritte Staffel von „13 Reasons Why“ zu sehen. Netflix reagiert auf Kritik an vorherigen Staffeln.

Achtung Spoiler, wer hier weiter liest, könnte über Ereignisse der vergangenen Staffeln gespoilert werden.

Neues Genre

Während sich in der ersten Staffel alles um Hannah Baker drehte und die Serie auch maßgeblich von ihr als Person geprägt war, musst man in der zweiten Staffel schon mehr auf sie verzichten. Sie hatte nur noch Auftritte in den Erinnerungen von Clay. In der der dritten Staffel wird „13 Reasons Why“ nun wohl ohne Hannah Baker auskommen müssen.

Mit dem Ende der Geschichte um Hannah Baker wird sich auch der Plot der Serie verändern. So soll in der neuen Staffel zum Beispiel das Thema Suizid keine Rolle mehr spielen. Das Genre der Serie soll sich eher zu einer „Crime-Show“ entwickeln.

Szenen gestrichen

Seit Beginn der Serie haben Wissenschaftler und Suizidexperten die Serie für ihren Umgang mit dem Thema „Selbstmord“ kritisiert. So wirkte die Suche nach Hilfe in der Serie sinnlos. Der Selbstmord hingegen als sinnvoll. Studien haben außerdem herausgefunden, dass nach der Ausstrahlung der Serie, die Suizidrate bei den zehn bis 17-Jährigen in den USA signifikant angestiegen ist. Laut einer Studie des „Nationwide Children‘s Hospital“ soll vor allem eine Szene dafür gesorgt haben. Nämlich jene Szene, am Ende der ersten Staffel, in der Explizit dargestellt wird, wie sich die Protagonistin selbst tötet.

Netflix hat mittlerweile reagiert und die Szene herausgeschnitten.

Die neue Staffel

In der neuen Staffel soll sich nun alles um den Mord an Bryce Walker drehen. Wer ihn umgebracht hat, ist unklar und sogar Clay wird verdächtigt ihn getötet zu haben.

Wenn ihr Suizidgedanken habt, oder jemanden kennt, der Suizidgedanken hat, dann solltet ihr darüber reden. Unter der Telefonnummer 0800 111 0 111 erreicht ihr rund um die Uhr die Telefonseelsorge. In akuten Fällen solltet ihr euch auch an den Notarzt wenden.