Radio Hamburg

Mehr Serien, weniger Filme

Netflix: Deshalb sinkt die Auswahl an Filmen

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Netflix bietet eine reichliche Auswahl an Filme und Serien. In Zukunft soll das Filmprogramm sich jedoch minimieren. 

Netflix bringt immer mehr Serien in Eigenproduktion auf den Markt. Es beschleicht einen das Gefühl, als würde die Anzahl an neuen Filmen stetig sinken. Schaut man sich den US-Katalog an, welcher der größte bei Netflix ist, wird diese Behauptung unterstrichen. Denn: Gestartet ist Netflix im Jahr 2014 noch mit 6494 Filmen, mittlerweile hat sich die Anzahl jedoch auf 3849 Filme dezimiert. Im Vergleich dazu zählt man in Deutschland 2704 Filme im Katalog, eine Vergleichszahl für das Jahr 2014 gibt es jedoch nicht. 

Filme lohnen sich nicht

Als Gründe für den Rückgang der Filme werden Konkurrenz-Aspekte und die Kundenbindung genannt. Denn mit der Einführung von Disney+ wird davon ausgegangen, dass die Konsumenten ihre Filme eher dort beziehen. Das liegt vor allem an den Marvel- und Disney-Produktionen. Ein weiteres Problem ist, dass Kunden durch Filme nicht an den Streaming-Dienst gebunden werden. Exklusiv produzierte Filme können einen Kunden zwar anlocken, binden ihn jedoch nicht langfristig an den Anbieter. Schließlich ist ein Film, im Gegensatz zu einer Serie, schnell geguckt. Der Zuschauer ist also eher an etwas langfristigem interessiert. 

Mehr Infos über eure Lieblingsfilme und -Serien erhaltet ihr auch in unserem Podcast "Weggesuchtet"