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Es ging ihr gar nicht gut!

Ellie Goulding: Traurige Beichte

Ellie Goulding Konzert

Obwohl nicht immer alles leicht ist, verliert Ellie Goulding nie ihr Lächeln.

Das Leben im Scheinwerferlicht ist nicht immer toll. Viele Stars entwickeln Angststörungen, Depressionen und andere mentale Probleme.

Dass das Leben als Berühmtheit nicht immer nur toll ist, ist heute vielen von uns klar. Ein gutes Beispiel ist Ellie Goulding. In der Vergangenheit hat sie immer wieder erzählt, dass der plötzliche Ruhm zu viel für sie war und sie Panikattacken und eine Angststörung entwickelt hat. Die hat sie mittlerweile glücklicherweise unter Kontrolle bekommen.

Druck zur Perfektion

Ellie war lange das Gesicht einer Kampagne aus 2015, die „fit statt dünn“ promotet. Wer ihrem Instagram-Account folgt, weiß, dass Ellie zu diesem Motto steht. Sie macht viel Sport und teilt immer mal wieder kurze Clips und Bilder. „Fit statt dünn“ soll einen gesunden Körper zum Vorbild setzen. Aber wie viel „fit“ ist gesund?

Sportsucht – gibt es wirklich

Jetzt, in 2019, hat Ellie ein trauriges Geheimnis auf Instagram geteilt – sie war sportsüchtig. Angehängt war ein Bild von ihr bei der Victoria’s Secret Fashion Show in 2015, mit sehr muskulösen Beinen. Dazu schreibt sie „Ach, tolle Erinnerungen ans süchtig-nach-Sport-sein. War es nicht wert.“ Kurz darauf erklärt sie sich genauer: „Damit, dass es das nicht wert war, meine ich, dass es einfach elendig war. Jetzt trainiere ich nur noch, um zu kämpfen.

Sportsucht – was ist das überhaupt?

Eine Sportsucht kann einerseits eine Art Essstörung sein (Anorexia athletica). Sie dient dazu, Körpergewicht zu verringern, um eine bestimmte Figur zu erreichen. Bei Männern wird es eher „Muskelsucht“ genannt – das Trainieren, um immer größere Muskeln zu bekommen. Andererseits wirkt Sport für einige wie eine Droge. Denn beim Sport werden Glückshormone ausgeschüttet, die uns in einen Rausch versetzen können, der süchtig macht. Oder, die dritte Möglichkeit, ist, dass der Sport dazu dient, Problemen auszuweichen.

Das kann durchaus gefährlich sein

Wenn man seinen Körper weiter zum Sport zwingt, obwohl er eindeutig Zeichen von Übermüdung und Überarbeitung zeigt, gefährdet man seine Gesundheit. Frühzeitiger Verschleiß von Knochen, Bändern und Sehnen können die Folge sein. Wenn eine Magersucht oder Bulimie vorliegt, kann lebenswichtiges Körperfett verloren gehen. Außerdem gehen bei der Sportsucht die sozialen Kontakte verloren, auch die Karriere kann drunter leiden.

Bei Sportsucht handeln wie bei jeder Sucht

Da eine Sportsucht genauso gefährlich ist, wie jede andere Sucht, geht man auch hier zur Therapie. Die Behandlung variiert je nach Patient, da die Hintergründe eine große Rolle spielen. Und obwohl wir in unseren Fitnesswochen zurzeit Sportmachen empfehlen und dazu anspornen, solltet ihr es nicht übertreiben. Sport ist schön und gut, aber, wie fast alles auf der Welt, nur in Maßen. Solltet ihr das Gefühl haben, an einer Sportsucht erkrankt zu sein, sucht umgehend einen Psychologen auf. Denn auch hier gilt: Je früher man etwas tut, desto besser stehen die Chancen auf Heilung.

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(akö)