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Durch CGI zum Leben erweckt

Neuer Film mit James Dean

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James Dean wurde über Nacht zum Star und ist mit 24 Jahren gestorben. Jetzt soll ein neuer Film mit ihm als Hauptdarsteller anlaufen.

Der Schauspieler James Dean hat in nur vier Filmen mitgespielt, ist mit 24 Jahren gestorben und erlangte nach seinem Tod eine größere Aufmerksamkeit als zu seinen Lebzeiten. Jetzt soll er in einem neuen Film auf die Kinoleinwand zurückkehren. 

Vietnamkriegsfilm mit James Dean

Die Regisseure Tati Golykh und Anton Ernst wollen den 1955 verstorbenen James Dean für eine Rolle in ihrem Kriegsdrama "Finding Jack" mit Hilfe von CGI digital wieder auferstehen lassen. CGI (Computer Generated Imagery) ist eine 3-D-Computergrafik für Filmeffekte mit der es möglich ist, computergenerierte Dinge möglichst realistisch darzustellen.  Dafür wurde ihnen von der Firma, die sich um Angelegenheiten Deans im Namen der Hinterbliebenden kümmert, eine Erlaubnis erteilt. Die Dreharbeiten zum Vietnam Kriegsfilm sollen schon am 17. November beginnen. Bei der Rekonstruktion Deans sollen seine Fotos und Filmaufnahmen helfen, ihn möglichst detailgetreu darzustellen. 

Kritik aus Hollywood

Statt Freude hagelte es Kritik. "Captain America"- Star Chris Evans äußerte sich auf Twitter zu den Plänen der Regisseuren: "Ich bin sicher, dass er (James Dean) begeistert wäre. Das ist schrecklich. Vielleicht holen wir uns einen Computer der uns einen neuen Picasso malt. Oder ein paar neue John Lennon Songs. Das fehlende Verständnis hier ist beschämend."

James Deans kurzes Leben

James Dean wurde durch die Filme "Jenseits von Eden", "Denn sie wissen nicht was sie tun" und "Giganten" innerhalb eines Jahres berühmt. Nachdem er mit 24 Jahren 1955 bei einem Autounfall starb, bildete sich um seine Person eine Art Kult. Auch heute noch gibt es von seiner Nachlassverwaltung einen eigenen James Dean Instagram Account.