Radio Hamburg

Deutscher Filmpreis 2011

Underdog sahnt ab

Die Tragikomödie "Vincent will Meer" ist der große Gewinner beim Deutschen Filmpreis 2011.

In Berlin wurde Freitag (08.04.2011) der Deutsche Filmpreis zum 61. Mal vergeben. Rund 1600 Prominente kamen in den FriedrichstadtPalast um sich die Verleihung der höchsten Auszeichnung für die deutschen Filmschaffenden anzuschauen. Die Tragikomödie "Vincent will Meer" avancierte im Laufe des Abends zum großen Gewinner.

Der Film von Regisseur Ralf Hüttner wurde dafür ausgezeichnet, die Gratwanderung zwischen der tragischen Geschichte von drei schwer therapiebedürftigen jungen Menschen und den vielen komischen Momenten, die ihr Aufbruch vom Rand der Gesellschaft mit sich bringt, aufzuzeigen. Das Historiendrama "Poll" ist mit vier Auszeichnungen ein weiterer Gewinner des Abends. Das Werk von Regisseur Chris Kraus erhielt die begehrten Preise für die Kamera, das Szenenbild und das Kostümbild.

Deutscher Filmpreis 2011 Die Gewinner

Bester Spielfilm

Filmpreis in Gold: "Vincent will Meer" von Ralf Huettner

Filmpreis in Silber: "Almanya – Willkommen in Deutschland" von Yasemin Samdereli

Filmpreis in Bronze: "Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel





Bester Dokumentarfilm

Filmpreis in Gold: "Pina" von Wim Wenders





Bester Kinderfilm

Filmpreis in Gold: "Chandani und ihr Elefant" von Arne Birkenstock, Helmut G. Weber





Beste weibliche Hauptrolle

Sophie Rois ("Drei")





Beste männliche Hauptrolle

Florian David Fitz ("Vincent will Meer")





Beste weibliche Nebenrolle

Beatriz Spelzini ("Das Lied in mir")





Beste männliche Nebenrolle

Richy Müller ("Poll")





Bestes Drehbuch

Nesrin und Yasemin Samdereli ("Almanya")





Beste Regie

Tom Tykwer ("Drei")





Beste Kamera / Bildgestaltung

Daniela Knapp ("Poll")





Bester Schnitt

Mathilde Bonnefoy ("Drei")





Bestes Szenenbild

Silke Buhr ("Poll")





Bestes Kostümbild

Gioia Raspé ("Poll")





Bestes Maskenbild

Kitty Kratschke, Heike Merker ("Goethe!")





Beste Filmmusik

Matthias Klein ("Das Lied in mir")





Beste Tongestaltung

Ansgar Frerich, Sabine Panossian, Niklas Kammertöns ("Pianomania – Die Suche nach dem perfekten Klang")





Ehrenpreis Wolfgang Kohlhaase