Radio Hamburg

Nach den Grammys

Cardi B deaktiviert ihren Instagram Account

Los Angeles, 13.02.2019
Cardi B, Shutterstock

Cardi B gewann bei den Grammys 2019 den Preis in der Kategorie "Bestes Rap Album".

Mit "Invasion of Privacy" gewann Cardi B bei den Grammys 2019 den Preis für das beste Rap Album. Damit sind jedoch nicht alle glücklich.

Die 26-jährige Rapperin erlebte ihren musikalischen Durchbruch im Jahr 2017: Mit ihrer Single "Bodak Yellow" erreichte sie Platz 1 der Billboard Top 100. Ein weiterer großer Erfolg war ihre Zusammenarbeit mit Bruno Mars an seiner Single "Finesse" im Jahr 2018. Kurz darauf veröffentlichte die US-Amerikanerin ihr erstes Album "Invasion of Privacy", das direkt auf Platz 1 der Billboard 200 einstieg und sich vor allem in den USA und Großbritannien in den Top 10 hält.

Bestes Rap Album bei den Grammys

Cardi B's Erfolg wurde bei den Grammys 2019 in Los Angeles gekrönt: Mit ihrem Album "Invasion of Privacy" setzte sie sich in der Kategorie "Bestes Rap Album" gegen Rapper wie Travis Scott und den verstorbenen Mac Miller durch. Damit ist sie die erste weibliche Rapperin, die den Grammy in der Kategorie gewonnen hat. Die Kategorie wurde im Jahr 1996 eingeführt. Der Sieg gegen ihre männlichen Kollegen sorgte im Internet jedoch nicht überall für Begeisterung. 

"Sie schreibt ihre Songs nicht mal selbst"

Ein Hater warf der Rapperin vor, Mac Millers letzte Chance auf einen Grammy genommen zu haben und dabei nicht mal ihre Songs selbst zu schreiben und bezeichnete Cardi B's Sieg in der Kategorie als "Schande".

Grammy für Mac Miller

In einem Backstage Video sieht man, wie sehr sich Cardi B über ihren Grammy freut und widmet ihn dabei auch an den verstorbenen Mac Miller, dessen Familie an dem Abend ebenfalls im Publikum saß.

Cardi B postet Statement

Die Rapperin wollte die Kritik nicht auf sich sitzen lassen und postete kurzerhand ein Video auf ihrem Instagram Profil, in dem sie sagt, dass sie "heute Nacht viel Mist gesehen hat. Diese Scheiße kotzt mich an." Sie rechtfertigt sich weiter und sagt sie habe sich ihren "verdammten Arsch aufgerissen" und sei während der Album-Produktion drei Monate kaum mehr aus dem Studio gekommen.

Sie habe sogar einige Nächte hintereinander nicht zu Hause geschlafen, obwohl sie schwanger war. Kurz nach Veröffentlichung der Rechtfertigung deaktivierte Cardi B ihren Instagram Account.

Nach der ganzen Aufregung erstmal wieder runterkommen? Geht ganz leicht mit unserem Chillout-Stream: