Radio Hamburg

Anti-Oscars verliehen

"Cats"-Verfilmung sahnt bei "Goldener Himbeere" ab

Cats Taylor Swift

Auch Sängerin Taylor Swift spielte in dem Film mit. Erstaunlicherweise wurde sie nicht ausgezeichnet. 

Bei der Verleihung der "Goldenen Himbeere", dem Anti-Oscar, gewann die Verfilmung vom Musical-Klassiker "Cats" haushoch. 

Nachdem die glamourösen Academy Awards ihre Gewinner gefunden haben, folgte nun auch die Verleihung des Anti-Oscars, der "Goldenen Himbeere". Hier werden die Filme ausgezeichnet, die besonders schlecht waren - in jeglicher Kategorie. Und, ohne große Überraschung, ist die Musical-Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers "Cats", der große "Gewinner" des Abends. 

"Cats"-Verfilmung sahnt ab

Wegen des Coronavirus konnte die Verleihung nicht wie geplant am vergangenen Wochenende (14./15.03.) stattfinden. Doch trotz des offiziellen Ausfalls der Verleihung des Spottpreises, wurden die "Gewinner" nun doch bekanntgegeben. "Cats" erhält insgesamt sechs Auszeichnungen, nominiert waren sie in neun von insgesamt elf Kategorien. Der Film holte die Preise in den Kategorien: "Schlechtester Film", "Schlechtester Nebendarsteller" (James Corden), "Schlechteste Nebendarstellerin" (Rebel Wilson), "Schlechtestes Leinwandpaar", "Schlechteste Regie" (Tom Hooper) und "Schlechtestes Drehbuch". 

John Travolta als schlechtester Schauspieler

Als "Schlechtester Hauptdarsteller" wurde John Travolta für seine Rollen als Moose in "The Fanatic" und als Sam Monroe in "Trading Paint" ausgezeichnet. "Schlechteste Hauptdarstellerin" ist Hilary Duff für ihre Darstellung der ermordeten Schauspielerin Sharon Tate in "The Haunting of Sharon Tate". 

Auch "Rambo: Last Blood" sahnte einen Preis ab, und zwar in den Kategorien "Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung" und "Schlechteste rücksichtslose Missachtung von Menschenleben und Gemeingut". 

Die "Razzies" (Kurz für Rasperry = Himbeere) gibt es seit 1980 und wurden von Filmkritiker John Wilson ins Leben gerufen, um als Gegenstück zu den pompösen Oscars zu agieren.