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#FreeBritney

Britney Spears wünscht sich mehr Privatsphäre

Hamburg, 15.05.2019
Britney Spears

Was steckt hinter Britneys Klinikaufenthalt?

Fans machen sich Sorgen um Britney Spears und ihren Klinikaufenthalt. Hier erfahrt ihr mehr zur #FreeBritney-Bewegung.

Mitte April wies sich der Popstar wegen Angstzuständen in eine psychiatrische Klinik ein. Nach 30 Tagen wurde sie wieder entlassen. Der Grund des Aufenthalts soll die Angst um die schlechte Gesundheit ihres Vaters gewesen sein, trotzdem sind die Fans misstrauisch. 

Die Entlassung

Nach der Entlassung aus der Klinik ist sie immer noch unter der Vormundschaft ihres Vaters, der ihr 2008 als rechtlicher Betreuer zugeteilt wurde. Ein solcher Betreuer wird meist Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder Krankheiten zugeteilt, die sich nicht in der Lage fühlen ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Die Vormundschaft kann man sich wie die Vormundschaft von Eltern über ihr minderjähriges Kind vorstellen. Der Betreuer entscheidet in rechtlichen Fragen und bestimmt in dem Zeitraum über die Finanzen des Betreuten.

Nicht das erste Mal in einer Psychiatrie

Schon 2008 ließ sich Britney wegen einer bipolaren Störung in eine Klinik einweisen. Damals war ihr Zusammenbruch gut dokumentiert. Viele haben wohl noch die Fotos und Videos im Kopf, wie sie sich in der Öffentlichkeit den Kopf rasierte. Die Eskapade endete ebenfalls mit einem Aufenhalt in einer psychiatrischen Klinik und der rechtlichen Betreuung, die ihr Vater übernahm. Nach dem Aufenthalt wurde ihr das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen, das alleinige Sorgerecht erhielt ihr Ex-Mann Kevin Federline.

#FreeBritney

Von Anfang an gab es um die ganze Situation Verschwörungstheorien. Ihre Fans bezweifelten, dass die Einweisung Britneys eigene Entscheidung war. Sie vermuten, dass ihr Vater dafür verantwortlich ist. Auch Spears Mutter spekulierte, dass es nicht Britneys Entscheidung gewesen sei. Neuen Aufwind bekam die Bewegung als Spears fotografiert wurde, wie sie barfuß über eine Straßen ging. Das Foto wurde nach einem Gerichtstermin aufgenommen, in dem darüber entschieden wurde, ob die Vormundschaft ihres Vaters weiter bestehen soll.  

Britney nimmt Stellung

Die Sängerin selbst versicherte ihren Fans jedoch, dass es ihr gut ginge. Sie bat ihre Fans nicht alles zu glauben, was man in den Medien lese und wünschte sich in der schwierigen Zeit etwas mehr Privatsphäre.

Die Bewegung bekommt Unterstützung

Nicht nur Fans unterstützen die #FreeBritney-Bewegung. Miley Cyrus sang auf einem Konzert in Memphis ihren alten Mega-Hit "Party in the USA". Im Refrain, bei der Textzeile "... and a Britney Song was on", rief sie "Free Britney". Dabei ist unklar, ob sie die Bewegung ernst nimmt oder das Ganze mit einem zwinkernden Auge gemeint war. Die beiden Mega-Stars haben das letzte Mal 2013 für Mileys Song "SMS" zusammengearbeitet. 

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