28. August 2026 – Jette Maren Dreher
Im Bezirk Wandsbek sollen 1.500 neue Wohnungen gebaut werden, um die angespannte Wohnungslage in Hamburg zu verbessern. Doch der geplante Wohnungsbau sorgt bei Anwohnern und in Hamburgs Politik für Kritik.
- Im Bezirk Wandsbek sollen rund 1.500 neue Wohnungen entstehen, vor allem in Farmsen-Berne, Steilshoop und Tonndorf.
- In Tonndorf wird wegen jahrelanger Anwohnerproteste die ursprünglich geplante Zahl von 700 Wohnungen reduziert.
- Die Hamburgs Politik setzt beim Bauvorhaben auf unterschiedliche Schwerpunkte.
Im Bezirk Wandsbek sollen 1.500 neue Wohnungen gebaut werden. Das gab der Planungsausschuss am Donnerstag (27. August) bekannt. Mit über 450.000 Einwohnern ist Wandsbek der einwohnerstärkste Bezirk Hamburgs. Konkret sollen im Stadtteil Farmsen-Berne 400 und in Steilshoop 500 neue Wohnungen gebaut werden. In Tonndorf war der Bau von 700 Wohnungen geplant. Nach jahrelangen Protest der Anwohner gegen die dichte Bebauung des Stadtteils solle nun die Zahl der geplanten Wohnungen, nach Angaben der CDU-Fraktionschefin Natalie Hochheim, reduziert werden.
Kommentare aus der Politik
Die angespannte Wohnungslage beschäftigt die Hamburger Politik. SPD, FDP und Grüne setzten dabei auf unterschiedliche Schwerpunkte. Der SPD Stadtplanungssprecher Xavier Wasner sagt: "Wohnen ist eine der drängenden sozialen Fragen unserer Zeit". Deshalb ist es das Ziel der Hamburger Koalition bezahlbare Wohnungen in Hamburg zu schaffen. Während die Grünen auf den Umweltschutz setzten und betonen, dass der Wohnungsbau nicht zulasten der Natur und den grünen Flächen gehen dürfe, setzt die FDP- Politikerin Birgit Wolff auf ein vielfältiges Wohnungsangebot zum Beispiel für Auszubildende, Familien oder Singles. Auch Kritik wird geäußert. So bemängelt die Hamburger CDU, dass die Gebäudehöhen in Steilshoop viel zu hoch seien.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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