28. September 2026 – Jette Maren Dreher
Auf der Strecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Harburg kommt es vermehrt zu Verspätungen und Bahnstörungen. Dabei wurden zwischen Mai und September 65 S-Bahn-Störungen und im Regional- und Fernverkehr 272 Störungen gemeldet.
- Die Bahnstrecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Harburg weist immer mehr Verspätungen und Störungen auf.
- Insgesamt wurden von Mai bis September dabei 65 S-Bahn-Störungen gemeldet, im Regional-und Fernverkehr sogar 272.
- Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg fordert eine Lösung und bezeichnet die Bahnstörungen als nicht akzeptabel.
Im Hamburger Süden kam es in diesem Sommer zu zahlreichen Problemen im Bahnverkehr. Zwischen Mai und September wurden bei der S-Bahn 65 Störungen gemeldet, im Regional-und Fernverkehr sogar 272. Insgesamt entstanden im Bahnverkehr ganze 33.710 Verspätungsminuten. Besonders häufig traten die Störungen am Abend zwischen 8:00 Uhr und 24:00 Uhr auf.
Hamburger SPD Vorsitzender Kienscherf fordert eine Lösung
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg Dirk Kienscherf hält die zahlreichen Störungen der Strecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Harburg für nicht akzeptabel. Er fordert deshalb, die Ursache gezielt zu untersuchen und den Bahnverkehr zuverlässiger zu machen: "Die Antwort auf unsere Anfrage zeigt, wie groß das Problem ist. Sie zeigt aber auch, dass die Datengrundlage der Bahn an wichtigen Stellen lückenhaft und nicht einheitlich ist. Wenn wir nicht zuverlässig nachvollziehen können, warum Züge ausfallen, wie lange Strecken gesperrt sind und welche Auswirkungen einzelne Störungen haben, wird es deutlich schwieriger, gezielt bessere Lösungen für die Fahrgäste zu entwickeln. Hier muss die Bahn ihre Erfassung und Auswertung verbessern", so Kienscherf.
Auch beim Umgang mit Personen im Gleis sieht der Politiker Verbesserungsmöglichkeiten. Je nach Situation sollte geprüft werden, ob Züge unter sicheren Bedingungen langsam und bremsbereit weiterfahren können, anstatt den gesamten Verkehr sofort einzustellen. Dabei müsse die Sicherheit an erster Stelle stehen, gleichzeitig sollen so lange Sperrungen vermieden werden.
28.09.2026
Jetzt reinhören: Bahnstörungen im Regional-und Fernverkehr