11. Februar 2026 – Mira Oetinger (deaktiviert)
Im Zweiten Weltkrieg war Hamburg Ziel zahlreicher Luftangriffe. Eine nicht explodierte Bombe lag im Boden unter der Köhlbrandbrücke.
Im Hamburger Hafen ist unter der Köhlbrandbrücke eine Fliegerbombe gefunden und entschärft worden. Für die Entschärfung des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg war die Brücke am Abend für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der Kampfmittelräumdienst machte die 500-Pfund-Bombe britischer Bauart unschädlich.
Der Sprengkörper war bei Sondierungsarbeiten in dem Industriegebiet entdeckt worden. "Im Radius von 500 Metern mussten umliegende Betriebe für die Zeit der Maßnahmen ihre Produktion anpassen, Evakuierungen von Betriebsangehörigen oder Anwohnern waren nicht erforderlich", teilte die Feuerwehr mit
Die letzte Entschärfung ist erst einige Monate her
Erst am 16. Juni vergangenen Jahres hatte der Kampfmittelräumdienst einen Blindgänger in dem Gebiet unschädlich gemacht. Die damalige Bombe war 1.000 Pfund schwer gewesen.
Mehr als 80 Jahre nach Kriegsende werden in Hamburg noch immer Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die in den oft weichen Boden eingedrungen sind, ohne zu explodieren. Die Behörden haben Luftbilder der Alliierten, die nach den Angriffen aufgenommen wurden, ausgewertet, um gefährdete Bereiche zu identifizieren. Bei Bauarbeiten werden regelmäßig Sondierungen vorgenommen. Es kommt aber auch vor, dass Bomben unerwartet gefunden werden.
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Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
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