29. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger

Reiseverkehr

ADAC warnt vor Staus zu Ferienstart im Norden

Das erste Juli-Wochenende könnte für viele Sommerurlauber im Norden zur Geduldsprobe auf den Autobahnen werden. Besonders die vielen Baustellen dürften zu Staufallen werden.

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Foto: Canetti / Shutterstock, Foto: Shutterstock

  • ADAC und Autobahn GmbH erwarten zum Ferienbeginn in mehreren Bundesländern ein besonders staureiches erstes Juli-Wochenende, vor allem am Freitag (3. Juli).
  • Baustellen, Ferienverkehr und Grenzkontrollen sorgen auf vielen Autobahnen, insbesondere Richtung Süden sowie Nord- und Ostsee, für lange Verzögerungen.
  • ADAC empfiehlt, Reisen möglichst außerhalb der Stoßzeiten anzutreten, die Verkehrslage zu prüfen und bei Staus frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden.

Nach dem Ferienbeginn in Bremen und Niedersachsen am Donnerstag (2. Juli) erwarten die Autobahn GmbH und der ADAC ein staureiches erstes Juli-Wochenende. Wenn nach Schulschluss am Freitag (3. Juli) auch noch Familien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in den Urlaub starten, könnten sie auf den Autobahnen auf Pendler treffen.

"Wir erwarten den größten Verkehrsansturm am Freitag", sagte eine ADAC-Sprecherin. "Im Raum Hannover, Bremen und Hamburg gibt es viele Baustellen." In ganz Deutschland werde derzeit auf etwa tausend Dauerbaustellen gearbeitet: "Da ist ein bisschen was los."

Ferienverkehr sorgt für volle Autobahnen

Urlauber aus anderen europäischen Ländern und Tagestouristen kämen noch hinzu. Die Frei- und Sonntage seien in der Ferienzeit die Reisetage der meisten Autofahrer. Auch der Samstag (4. Juli) werde vermutlich zu einer Geduldsprobe auf vielen Strecken werden. Ein erhöhtes Staurisiko besteht insbesondere auf den Autobahnen in Richtung Süden (A3, A5, A7, A8, A9) sowie in Richtung Nord- und Ostsee (A1, A7). Neben den Großbaustellen sorgten auch punktuelle Grenzkontrollen für zusätzliche Verzögerungen, heißt es von der Autobahn GmbH.

Tipps für Autofahrer

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, ihre Reise möglichst in verkehrsarme Randzeiten zu legen. Wer kann, sollte auch flexibel bleiben und die Verkehrslage im Blick behalten. Darüber hinaus erinnert der Automobilclub daran, im Falle eines Staus frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden. Die Autobahn GmbH rät, sich vorab über Baustellen und Sperrungen zu informieren und ausgeruht mit ausreichend Getränken sowie Essen an Bord zu starten. Gerade bei sommerlichen Temperaturen sollten lange Pausen und wenn möglich Fahrerwechsel eingeplant werden.

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(Quelle: dpa)

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