26. August 2026 – Jette Maren Dreher

Millionen für Hamburgs Kultur

Bau der neuen Hamburger Oper geht trotz Kühnes Tod wie geplant weiter

Obwohl der Hamburger Unternehmer Klaus-Michael Kühne am 24. August verstorben ist, wird der Bau der neuen Hamburger Oper wie geplant umgesetzt. Die Kühne-Stiftung unterstützt das Kulturprojekt mit einer zugesagten Großinvestition von bis zu 340 Millionen Euro.

Neue Oper Hamburg Visualisierung
Credits: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain.

  • Der Bauvertrag der neuen Hamburger Oper bleibt trotz Kühnes Tod bestehen.
  • Die Kühne-Stiftung investiert eine Summe von bis zu 340 Millionen Euro.
  • Kühne unterstützte über seine Stiftung zahlreiche Hamburger Kulturprojekte, darunter Staatsoper, Ballett und Philharmonisches Staatsorchester. Auch für die Elbphilharmonie spendete er 5 Millionen Euro.

Am 24.August starb der Milliardär und Unternehmer Klaus-Michael Kühne. Sein letztes Bauprojekt war die Planung der neuen Hamburger Oper. Dabei zahlt die Stadt Hamburg 147,5 Millionen Euro, sowie weitere 104 Millionen Euro für die Grundstücks- und Ufergestaltung sowie die Promenade. Die Kühne-Stiftung plante bis zu 340 Millionen Euro zu investieren.

Bauvertrag bleibt unverändert

Der Tod des Unternehmers hat keine Auswirkungen auf den Vertrag des Opern-Neubaus, berichtet ein Sprecher der Kulturbehörde. Dem Vertrag und dem Bau der Oper hat zudem bereits die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Stadt das Grundstück Baakenhöft zur Verfügung stellt und die Infrastrukturkosten übernimmt, während die Kühne-Stiftung den Bau finanziert. Der Baubeginn ist für 2030 geplant, wobei mit einer Bauzeit von insgesamt vier Jahren bis zur Fertigstellung gerechnet wird.

Geförderte Projekte von Kühne

Mit seiner Kühne-Stiftung förderte der Unternehmer das Hamburger Ballett, das philharmonische Staatsorchester als auch die Hamburger Staatsoper. Auch bei dem Bau dem Elbphilharmonie spendete Kühne 5 Millionen Euro. Das aktuell geplante Projekt ist der Bau der Hamburger Oper. Dank der Kühne-Stiftung wird der Stadt Hamburg der Bau eines weiteren Hamburger Wahrzeichens ermöglicht.

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