25. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger

Sommer in Hamburg

Behörde warnt vor Waldbrandgefahr und Baden in der Elbe

Sprung in die Elbe, Plantschen im Kanal oder Grillen im Wald? Alles nicht unbedingt gute Ideen, meint die Hamburger Umweltbehörde und gibt Tipps zum Verhalten bei der Hitze

Elbstrand
Elbstrand I Foto: Lapa Smile

  • Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank warnt wegen der Hitze vor erhöhter Waldbrandgefahr und appelliert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser.
  • Das Baden in der Elbe wird wegen starker Strömungen und Schiffsverkehrs ausdrücklich als lebensgefährlich bezeichnet.
  • Außerdem ruft die Umweltbehörde dazu auf, Trinkwasser sparsam zu nutzen und auf das Bewässern von Rasenflächen möglichst zu verzichten.

Angesichts der hohen Temperaturen in der Stadt hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank vor der Waldbrandgefahr gewarnt und zum bewussten Umgang mit Wasser aufgerufen. "Bitte nehmen Sie die Waldbrandgefahr ernst, gehen Sie verantwortungsvoll mit unseren Gewässern um und baden Sie nicht in der Elbe", sagte die Grünen-Politikerin. Letzteres sei "schlicht und einfach lebensgefährlich".

Grillen, offenes Feuer und Rauchen verboten

Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr sei in den Wäldern das Grillen, offenes Feuer sowie das Rauchen verboten, auch auf Waldspielplätzen, wie ihre Behörde mitteilte. Höchste Vorsicht sei geboten. So könnten auch auf Wald- und Forstwegen abgestellte Fahrzeuge Brände auslösen, wenn heiße Katalysatoren trockenes Unterholz entzünden.

Behörde: Baden nur an den offiziellen Badestellen

Von einem kühlenden Bad in der Elbe wurde dringend abgeraten. "Die unberechenbaren Unterströmungen, die durch den Schiffsverkehr zusätzlich verstärkt werden, werden regelmäßig unterschätzt und bedeuten akute Lebensgefahr selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer", warnte die Umweltbehörde. Auch in anderen Gewässern wie der Alster oder den Kanälen und Fleeten, die nicht offiziell als Badegewässer ausgewiesen sind, müsse wegen Mischwasserüberläufen, Zerkarienbefall und Blaualgenblüten mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden. "Bitte nutzen Sie stattdessen die offiziellen Badegewässer in Hamburg, nachdem Sie sich über den aktuellen Gewässerzustand informiert haben", so die Behörde.

Insgesamt sei in allen Gewässern, aber besonders in den kleineren, aufgrund der Hitze mit sinkenden Wasserständen und höheren Wassertemperaturen zu rechnen, was zu einem niedrigeren Sauerstoffgehalt führen könne. Die Behörde appellierte deshalb an die Anwohner, die erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus kleineren Oberflächengewässern vorerst einzustellen.

Appell zum sorgsamen Trinkwasserverbrauch

Auch mit dem Trinkwasser müsse bewusst und schonend umgegangen werden. Gärten und Balkonpflanzen sollten möglichst in den kühleren frühen Morgen- oder späten Abendstunden gewässert werden, um Verdunstungsverluste zu minimieren. Auf das großflächige Sprengen von Rasenflächen sollte ganz verzichtet werden.

Weitere News On Air

Weitere Nachrichten aus Hamburg, Deutschland und der Welt hört ihr immer zur vollen Stunde bei uns im Programm. Holt euch einfach unsere kostenlose App, hört uns über euren Smartspeaker oder schaltet mit einem Klick unten auf den Playbutton das Webradio ein. Zum Nachhören gibt’s das Ganze natürlich auch noch mal als Podcastangebot.

App, App Store, iOS, Play Store, Google
Foto: Bloomicon / Shutterstock.com
Für iOS & Android

Holt euch die kostenlose Radio Hamburg App

Hört uns an jedem Ort auf der Welt in bester Qualität & störungsfrei über unsere kostenlose App. Holt sie euch jetzt für Android oder iOS.

(Quelle: Christian Charisius/dpa)

undefined
Radio Hamburg Live
Audiothek